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Urteil am Landgericht gefallen

Messerattacke von Würzburg: Täter muss in die Psychiatrie

Von 
Fabian Greulich
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Würzburg. Urteil im Prozess zur Messerattacke von Würzburg: Für den tödlichen Angriff auf arglose Passanten schickt das Landgericht Würzburg einen psychisch kranken Mann in die Psychiatrie. „Wer ohne individuelle Schuld handelt, darf nicht bestraft werden“, erklärt der Vorsitzende Richter Thomas Schuster am Dienstag bei der Urteilsverkündung. Es ist unbestritten, dass der Beschuldigte am 25. Juni 2021 in der Würzburger Innenstadt – zuerst in einem Kaufhaus, danach auf der Straße – ihm unbekannte Menschen mit einem Küchenmesser angriff. Drei Frauen starben, neun Menschen wurden verletzt.

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Der Flüchtling aus Somalia ist laut zweier unabhängig voneinander erstellten Gutachten seit Jahren paranoid schizophren. Er hat Psychosen, halluziniert und hört Stimmen, die ihm auch die Messerattacke befohlen haben sollen. Das Gericht wertete die Taten unter anderem als dreifachen Mord, versuchten Mord in fünf Fällen und versuchten Totschlag in fünf Fällen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Generalstaatsanwaltschaft und die Verteidigung deuteten jedoch an, keine Rechtsmittel einlegen zu wollen. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

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