Mit CO2-Pistole

In Würzburger Innenstadt auf S-Bahn geschossen und Mann bedroht

Von 
Harald Fingerhut
Lesedauer: 

Würzburg. Die Würzburger Polizei hat am Donnerstag einen 28-Jährigen vorläufig festgenommen, der mit einer CO2-Pistole einen Passanten bedroht und eine Straßenbahn beschossen haben soll. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg ermitteln. Gegen 5.45 Uhr kam ein Zeuge zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt und gab an, dass sein Freund in unmittelbarer Nähe in der Augustinerstraße von einem Mann mit einer Pistole bedroht worden sei. Mehrere Beamte nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und stellten bei ihm auch eine CO2-Pistole sowie eine Plastikampulle mit Amphetamin sicher. Nach ersten Ermittlungen wird dem Tatverdächtigen vorgeworfen, einen 23-Jährigen vor einer Diskothek in der Augustinerstraße mit der Pistole bedroht und die Herausgabe einer Zigarette gefordert zu haben. Im weiteren Verlauf soll der Beschuldigte mit seiner CO2-Waffe auf die hintere Scheibe einer vorbeifahrenden Straßenbahn geschossen haben. Hierbei entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro. Verletzt wurde niemand. Bei dem Geschoss dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Stahlkugel gehandelt haben.
Ein Atemalkoholtester ergab bei dem 28-Jährigen einen Wert von knapp zwei Promille. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg haben inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen, die wegen unterschiedlicher Straftatbestände, u.a. der schweren räuberischenErpressung, durchgeführt werden. Zeugen sollen sich bei der Kriminalpolizei Würzburg, Telefon 0931/4571732, melden.

Mehr zum Thema

Link

Alle Meldungen im Newsticker Odenwald-Tauber

Mehr erfahren
Tatverdächtiger

Versuchtes Tötungsdelikt

Veröffentlicht
Mehr erfahren

Redaktion Stellvertretender Deskchef