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Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt - Studiengang Kunststofftechnik wurde vor 50 Jahren an der Bildungseinrichtung eingeführt

„Ideen formen“ prägt den Studiengang

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fhws
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Würzburg/Schweinfurt. „Ideen formen“ – diese Tätigkeit prägt seit 50 Jahren den Studiengang Kunststofftechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Im Rahmen der 24. PolyKing-Fortbildung des Studiengangs feierten rund 130 Teilnehmende diesen Anlass (der Begriff „King“ ist abgeleitet aus der Berufsbezeichnung „Kunststoff-Ingenieur“).

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Professor Dr. Volker Herrmann gab einen kleinen historischen Rückblick auf die Entwicklung seit 1972. Im wachstumsintensiven Industriezweig der Kunststofftechnik gab es seinerzeit einen erheblichen Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren. Entsprechend genehmigte das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Beginn des Wintersemesters 1972/73 den Antrag der Würzburger Hochschule mit der Errichtung der Fachrichtung „Kunststofftechnik“.

Erste Professoren waren Dr. Heinz Riedelbauch und Professor Dr. Heinz Möhler, der erste Mitarbeiter Dipl.-Ing. Klaus Siegel. Bereits 1991 konnte der Studiengang die Studienplätze auf 235 verdoppeln. Im Wintersemester 1992/93 wurde der 500. Absolvent erfolgreich ins Arbeitsleben entlassen. 1997 kam es zur Gründung des Arbeitskreises „PolyKing“, um sich zur Fortbildung und Vernetzung treffen und austauschen zu können.

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Im Wintersemester 2002/2003 folgte die Umbenennung des Studiengangs von „Kunststofftechnik (Schwerpunkt Kautschuktechnologie)“ in „Kunststoff- und Elastomertechnik“. Im Sommersemester 2008 konnte die Fakultät dem 1000 Absolventen mit dem Abschluss „Dipl.-Ing (FH)“ gratulieren, ehe am 1. Oktober 2012 die Umstellung von Diplom auf Bachelor erfolgte.

Am 4. Februar 2020 fiel der Startschuss für das erste Technologie-Transferzentrum SPPS (Smart Polymer Pipe Solutions) in Haßfurt. Tim Schülein ist der erste Mitarbeiter des Institutes: Er führt dort in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Prof. Dr. M. Wilhelm) eine kooperative Promotion auf dem Gebiet der Rheologie von rezyklierten Kunststoffen durch. Nicht nur Lehre und Forschung werden kontinuierlich optimiert: 2021 wurden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen am Röntgenring realisiert. In den 50 Jahren seines Bestehens bildete der Studiengang 1518 Absolventinnen und Absolventen für den Arbeitsmarkt aus.

Ausblick

Wie geht es weiter? Volker Herrmann setzt auf vier Schwerpunkte: Zum einen werde die Stelle der Leitung des Technologietransferzentrums SPPS durch eine/n neue/n Kollegen/in besetzt werden.

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Zudem ist beabsichtigt, im Zuge der Hightech Agenda Bayern eine neue Professorenstelle zur Kreislaufwirtschaft und Recycling zu besetzen. In der Lehre und Forschung werde künftig das Thema Recycling von Kunststoffen eine maßgebliche Rolle spielen.

Auch entwickle sich der Studiengang weiter und biete in Zukunft neben einem Bachelor- auch einen Masterstudiengang an. fhws

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