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Stadtführung in Würzburg

Hexenverfolgung ging vom Volk aus

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Würzburg. Der Würzburger Stadtführer Rudi Held präsentiert am Sonntag, 18. Juli, um 19 Uhr die Führung „Hexenverfolgung in Würzburg – Die Hatz ging vom Volke aus“.

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Aktuelle Ergebnisse der historischen Forschung geben Anlass, das vorherrschende Bild von den Hexenprozessen in Würzburg zu revidieren. Noch bis vor wenigen Jahren verließ man sich auf Texte, von denen heute bekannt ist, dass sie mehr Dichtung als Wahrheit enthalten.

Die Verfolgungen, so ist der aktuelle Stand der Forschungen, gingen nicht von Obrigkeit und Kirche aus. Geistliche tauchen in den Prozessen dagegen vor allem als Opfer auf.

Nicht nur Frauen betroffen

Die Führung schildert die Gründe für den weit verbreiteten Hexenglauben, den Beginn der Prozesse in der Regierungszeit Julius Echters, die Folter- und Gerichtspraxis, die Kritik an den Verfolgungen und das Ende nach 1750.

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Im Würzburger Rathaus befanden sich Hexengefängnisse; am Kilianshaus waren das Gericht und die Folterkammern.

Auszüge aus der Würzburger Hinrichtungsliste machen deutlich, dass von der Hexenverfolgung alle Altersgruppen, Stände und Geschlechter betroffen waren. Den Abschluss der Führung bildet die Darstellung des Kampfes von Pater Friedrich Spee gegen die Verfolgungen und ein Ausblick in unsere Zeit.

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