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Leserbrief - Zu „Viel Wind um den Klimaschutz?“ (FN 24. August)

Geht es hier tatsächlich um den Klimaschutz?

Von 
Leserbrief-Schreiber: Karin Thoma
Lesedauer: 

Nun sollen es 1000 Windkraftanlagen im Staatswald richten? Mit diesen Plänen opfern die Grünen ca. 1000 Hektar hochwertigen Wald, der als CO2 -Speicher dient.

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1000 Hektar Waldboden mit Beton versiegeln, damit noch weniger Wasser gespeichert oder gefiltert werden kann? Die Folgen nur Kollateralschäden? Unwetterkatastrophen und Abnahme der Wasserqualität? Für was? Was die wenigsten wissen: Schon jetzt exportieren wir deutlich mehr Strom als wir importieren (Quelle: Bundesnetzagentur). Denn wenn der Wind bläst oder die Sonne scheint, ist zu viel Strom vorhanden, welcher dann ins Ausland exportiert (mit Bonus verschenkt!) wird. Dies wird sich bei einem weiteren Ausbau der Windkraft deutlich verstärken, solange es nicht möglich ist, Strom zu speichern. Denn zudem importieren wir bei Windflauten (Atom- und Kohle -)Strom aus dem Ausland. Ist das vielleicht Absicht, um unsere eigene CO2-Bilanz gut aussehen zu lassen? Der nicht planbare Energiemix führt schon heute dazu, dass nur noch mit größter Anstrengung Blackouts vermieden werden können. Komisch, dass man davon so gut wie nichts aus den offiziellen Medien erfährt. Was machen die Politiker, die derzeit das Sagen haben und diejenigen, die (vermutlich) die nächsten Jahre am Ruder sind? Zweifelsohne müssen wir unsere Umwelt schützen, aber bitte nicht so kopf - und konzeptlos.

Bund und Land sollten im Rahmen einer Ausschreibung Spezialisten (keine Lobbyisten) mit der Ausarbeitung eines Konzeptes für die Energiewende beauftragen. Geht es hier tatsächlich um „Klimaschutz“? Eher um Wählerstimmen und viel Geld, nicht um die Sache. Man will uns wohl für dumm verkaufen.

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