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Ausstellung - In der Würzburger Umweltstation zeigt, wie die bedrohten Vögel geschützt werden können

Gebäudebrütern auf der Spur

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Die Mehlschwalbe gehört zu den Gebäudebrütern, deren Leben in einer Ausstellung in der Umweltstation vorgestellt wird. © Patrick Pleul/dpa

Würzburg. Gebäudebrütende Vogelarten kämpfen mit teils drastischen Bestandseinbrüchen. Eine Ausstellung in der Umweltstation der Stadt Würzburg stellt Gebäudebrüter vor und zeigt, wie sie geschützt werden können.

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Städte bieten vielen Tieren Lebensräume, die es zu erhalten gilt. Kulturfolger wie Mauersegler, Spatz und Turmfalke sind als Gebäudebrüter dabei besonders auf Hilfe angewiesen.

Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden – bedingt durch moderne, energieeffiziente Bauweisen – führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. So stehen zum Beispiel Mauersegler und Mehlschwalbe in Bayern inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Wanderausstellung

Um die Bevölkerung für die schwierige Situation der Gebäudebrüter zu sensibilisieren und Schutzmöglichkeiten für Stadtvogelarten aufzuzeigen, ist die Wanderausstellung zum Thema Stadtnatur und Gebäudebrüter des Landesbund für Vogelschutz vom 8. bis zum 29. November zu Gast in der Umweltstation der Stadt Würzburg am Nigglweg 5.

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Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, bayernweit verliehen. Sie kann zu den Öffnungszeiten der Umweltstation, montags bis donnerstags von 10 bis 16.30 Uhr und freitags von 10 bis 12.30 Uhr ohne Voranmeldung besucht werden. Auch Schulklassen sind willkommen. Erforderlich ist ein 3G-Nachweis.

„Für einige Vogel- und Fledermausarten ist die Nutzung von Nischen und Spalten in unseren Gebäuden überlebenswichtig. Bei Neubau und Sanierung verschwinden diese Strukturen zunehmend. Ich freue mich daher sehr darüber, dass wir gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz über diese Tierarten informieren können. Es gibt mittlerweile sehr einfache Möglichkeiten, die Lebensstätten dieser geschützten Tierarten, zum Beispiel durch das Anbringen von Nistkästen oder künstlichen Quartieren, zu erhalten“ erläutert Bürgermeister Martin Heilig.

Am 11. November von 18.30 bis 20.30 Uhr stellt Sebastian Amler von der LBV-Hochschulgruppe bei einem Vortrag in der Umwelstation die wichtigsten Gebäudebrüter und praktische Tipps für Schutzmaßnahmen vor. In einem weiteren Begleitvortrag am 20. November von 18 bis 19.30 Uhr führt Daniela Fleischmann von der Stiftung „Fledermaus“ in das Leben der Fledermäuse ein und zeigt, wie man den Tieren am Gebäude ein neues Zuhause schaffen kann. Für die Teilnahme ist jeweils ein 3G-Nachweis erforderlich; zudem ist eine online-Übertragung geplant. Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung über umweltstation@stadt.wuerzburg.de erforderlich.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu Gebäudebrütern findet man unter www.wuerzburg.de/533060.

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