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Militärisches Gelände - Gebiet rund um Schenkenberg und Schenkenfeld wird wieder zum militärischen Sicherheitsbereich

Flugplatz Würzburg-Schenkenturm: Bundeswehr will Übungsplatz stärker nutzen

Von 
pm
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Würzburg/Veitshöchheim. „Es dient letztlich der Sicherheit von Anwohnern und Passanten“, betont Brigadegeneral Michael Podzus. Der General ist Standortältester für Veitshöchheim und Würzburg und damit auch verantwortlich für den Standortübungsplatz.

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Das militärische Übungsgelände zwischen dem Flugplatz Würzburg-Schenkenturm und der Kaserne war in den vergangenen Jahren nicht mehr so intensiv genutzt worden und deshalb nur als „militärischer Bereich“ ausgeschildert gewesen. Das heißt: Passanten konnten auf eigene Gefahr das Gelände betreten.

Das ändert sich nun. Mit der Indienststellung des neuen Fernmeldebataillons 10 am 7. Oktober wird neben dem Stab der 10. Panzerdivision und anderen Dienststellen zusätzliche Truppe in der Kaserne untergebracht. Die Soldatinnen und Soldaten des Bataillons brauchen künftig auch Platz zum Ausbilden und Üben mit Fahrzeugen, militärischem Gerät und eben auch Waffen und Übungsmunition.

Achtung, Militärischer Sicherheitsbereich: Ein neues Hinweisschild warnt vor den Gefahren auf dem Standortübungsplatz Würzburg. Im Schaukasten links daneben informiert die Bundeswehr die Bevölkerung. © Bundeswehr/Rebecca Schneider

Brigadegeneral Podzus bittet die Bürger um Verständnis für diese Maßnahme: „Der freie Zutritt zu einem Teil des Standortübungsplatzes kann aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt werden.“ Grundlage sei die sogenannte Verkehrssicherungspflicht: Betreibern von Anlagen und Einrichtungen obliegt die besondere Pflicht, Gefährdungen für Nutzer und Öffentlichkeit auf das Minimum zu reduzieren, erklärt er. Ansonsten müssten diese für etwaige Schäden haften. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass Blindgänger pyrotechnischer Übungsmunition auf dem Gelände liegenbleiben.

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Über die Ausweisung des Militärischen Sicherheitsbereichs hat Podzus jüngst den Würzburger Landrat Thomas Eberth, den Zweiten Bürgermeister Würzburgs, Martin Heilig, und den Veitshöchheimer Bürgermeister Jürgen Götz informiert.

„Für die Bürger ändert sich im Grunde wenig“, versichert Podzus. Der Standortübungsplatz sei ohnehin vor Jahren schon einmal als militärischer Sicherheitsbereich ausgewiesen gewesen.

Die Wege am Rande des Übungsplatzes seien weiterhin passierbar. Dies gelte insbesondere für den Wanderweg am Riedelskreuz oberhalb des Weinbergs am Roßerberg, der Teil des Zwei-Ufer-LandPanoramawegs ist. Bestimmten Personen kann nach Einweisung in die möglichen Gefahren der Zutritt erlaubt werden. So könnten Reiter aus Veitshöchheim weiterhin ihre Pferde zur Reitanlage am Schenkenturm führen und dabei den Übungsplatz auf einem festgelegten Weg überqueren.

Am Rande des betroffenen Geländes zwischen Geisbergbad, Kaserne, Riedelkreuzweg, Flugplatz und Roßberg werden nun die Warnschilder ausgetasucht. Sie markieren die Grenze des Militärischen Sicherheitsbereichs, warnen vor möglichen Blindgängern und weisen darauf hin, dass das „Berühren und aneignen von Gerät, Munition und Munitionsteilen“ sowie das unbefugte Betreten verboten ist.

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Die Übungsflächen östlich des Riedelsbergwegs, zwischen Flugplatz und Reitanlage, sind weiterhin als „Militärischer Bereich“ ausgewiesen und dürfen auf eigene Gefahr betreten werden.

Zusätzlich informieren insgesamt vier Schaukästen rund um den Standortübungsplatz Passanten über den gesperrten Bereich, Alternativrouten und geben Verhaltenshinweise. pm

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