AdUnit Billboard
Leserbrief - Zur Corona-Pandemie

Fast wie ein Goldesel

Von 
Leserbrief-Schreiber: Ingo Brudereck
Lesedauer: 

Es ist ein Wunder geschehen, das normale Grippevirus ist ausgestorben. Im Gesundheitswesen gibt es augenscheinlich nur noch den Corona-Virus mit seinen verschiedenen Ablegern. Das trifft sich gut, schließlich gibt es hierfür ja auch reichlich Sonderzahlungen aus dem großen Gesundheitspott der Bundesregierung, auch „Gesundheitsfonds“ genannt. Inwieweit die monatlichen Mitgliedsbeiträge an die gesetzlichen Krankenkassen Eingang finden in die Begleichung der ausufernden Kosten der Pandemie wird die Zukunft zeigen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Ob die Bürgerin oder der Bürger infiziert ist oder nicht: das Kreuz auf dem Formular öffnet die Gelddruckmaschine im Gesundheitswesen. Dies geschieht seit nunmehr über einem Jahr: ohne, dass die Volksvertretungen, der Landesrechnungshof oder aber die (öffentlich-rechtliche) Presse hierüber debattieren bzw. berichten.

Das Kreuz mit dem Kreuz: Sei es beim Arztbesuch, bei der Feststellung des Gesundheitszustandes eines Patienten, bei der Einweisung ins Krankenhaus mit entsprechenden Gesundheitsschutzmaßnahmen oder aber beim Krankentransport: immer gibt es den vergoldeten Euro – noch dazu fast ohne jede Finanzkontrolle – aus dem „Gesundheitsfonds der Bundesregierung“.

Man könnte fast meinen, der Goldesel aus der Märchenwelt habe das Gesundheitswesen in Deutschland erreicht. Die jüngst ans Licht der Öffentlichkeit gelangte Maskenaffäre der CDU/CSU ist da wohl nur die berühmte Spitze des Eisberges was dubiose Geldquellen innerhalb des Finanzgebarens des deutschen Gesundheitswesens betrifft.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1