Dreiste Betrüger "entern" Computer

Falsche Microsoft-Mitarbeiter in Altertheim

Von 
Fabian Greulich
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© dpa

Altertheim. Vermeintlichen Mitarbeitern der Firma Microsoft ist es am Montagnachmittag gelungen, einen 65-Jährigen aus Altertheim (Landkreis Würzburg) dazu zu bewegen, ihnen mittels Fernzugriff die Kontrolle über seinen Computer zu gewähren. Diese Möglichkeit nutzten die Täter, um mehrere Überweisungen in Höhe von insgesamt rund 6000 Euro auszuführen.

Das Phänomen des sogenannten „Microsoft-Support-Scam“ taucht im Bereich der unterfränkischen Polizei seit Jahren auf. Die Täter gehen meist nach dem gleichen Schema vor und versuchen mittels Fernzugriff die Kontrolle über den Computer zu erhalten. Ab diesem Moment ist es den Tätern unter Umständen möglich, Passwörter und Zugriff auf die Konten und Zahlungsmethoden der arglosen Angerufenen zu bekommen.

So erschien am Montagnachmittag auf dem Monitor des 65-Jähriger ein Fenster mit der Aufforderung, den Support der Firma Microsoft anzurufen. Die dort angegebene Telefonnummer führte den Mann jedoch direkt in einem Callcenter der Betrüger. Er installierte die Fernwartungssoftware und öffnete somit den Tätern Tür und Tor, um auf den Computer und die Daten zuzugreifen. Unter dem Vorwand, dass etwas mit dem Onlinebanking nicht stimmten würde, forderten die Täter den gutgläubigen Mann auf, sich in seinem Online-Banking anzumelden. Nach der Anmeldung führten die Betrüger insgesamt drei Überweisungen aus. Die Kripo Würzburg ermittelt. 

Redaktion FN-Chefredakteur

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