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Wirtschaft - 43. Zukunftsforum Unterfranken fordert neue Bundesregierung auf, die Corona-Folgen zielgerichtet zu überwinden

Corona: „Jetzt ist mutiges Handeln erforderlich”

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„Der Aufschwung steht auf tönernen Füßen“, warnt der Vorsitzende der vbw-Bezirksgruppe Unterfranken. Grund sind die massiven Lieferengpässe und der herrschende Materialmangel – wie aktuell beim Holz. Die Unternehmer forderten beim 43. Zukunftsforum die neue Bundesregierung auf, jetzt zu handeln.

Würzburg. Laut der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) wird die Wirtschaft als Spätfolge der Corona-Pandemie derzeit von massiven Lieferengpässen und Materialmangel ausgebremst. „Der wirtschaftliche Aufschwung steht auf tönernen Füßen. Es muss Aufgabe der neuen Bundesregierung sein, unser Land in Zeiten großer Herausforderungen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen und die Folgen der Corona-Pandemie zu überwinden“, forderte Wolfgang Fieber, Vorsitzender der vbw-Bezirksgruppe Unterfranken beim 43. Zukunftsforum Unterfranken.

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Mangel an Rohstoffen

Einer aktuellen Umfrage unter den Metall- und Elektro-Betrieben zufolge sehen sich derzeit 97 Prozent der unterfränkischen Unternehmen mit einem Mangel an Rohstoffen, Material und Vorprodukten in ihrer Produktion beeinträchtigt, über 30 Prozent sogar stark. „Wir befinden uns in einer Situation, in der Unternehmen trotz vielerorts hoher Auftragseingänge ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schicken müssen – weil schlichtweg Teile fehlen, die verbaut werden können. Deshalb halten wir es für unerlässlich, dass die verbesserten Regelungen zur Kurzarbeit über das Jahresende hinaus verlängert werden“, fordert Fieber.

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Über 40 Prozent der unterfränkischen Betriebe erwarten das Ende der Mangelsituation erst in der zweiten Jahreshälfte 2022. Die Herausforderungen sind aus Sicht der vbw vielfältig. „Unsere Unternehmen zahlen weltweit mit die höchsten Steuern. Es steht nicht weniger als die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts auf dem Spiel“, so Fieber. „Die Absage an die Einführung neuer Substanzsteuern sowie an Steuererhöhungen bei der Einkommens-, Körperschafts- und Mehrwertsteuer klingen durchaus ermutigend“, bewertet Fieber die Ergebnisse der Sondierungsgespräche. „Man muss das Sondierungspapier allerdings genau lesen. Es darf nicht sein, dass es am Ende bei den bestehenden Substanzsteuern, wie etwa der Erbschaftssteuer, zu zusätzlichen Belastungen kommt.“ Da wichtige Bereiche in dem Papier noch nicht angemessen zur Sprache kommen, gilt es, die Koalitionsverhandlungen abzuwarten.

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„Klar ist: Lösungen können nur mutiges Handeln, eine kluge Strategie und hohe Motivation hervorbringen“, so der Bezirksgruppenvorsitzende abschließend. Gastredner beim 43. Zukunftsforum Unterfranken der vbw-Bezirksgruppe Unterfranken war in diesem Jahr Joey Kelly, erfolgreicher Unternehmer, Musiker und Extremsportler zum Thema „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“?.

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