Cold Case - Polizei mit Großaufgebot am Tatort von 1993

Cold Case in Karlstadt von 1993: Ermittlungen laufen weiter

Von 
dpa
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Wiesenfeld. Mit einem Großaufgebot an Polizisten haben Ermittler nach einem ungeklärten Gewaltverbrechen an einer 13-Jährigen aus dem Jahr 1993 den Tatort in Karlstadt erneut untersucht. Mit „modernster Technik“ wurde das Grundstück eines Aussiedlerhofs digital dokumentiert, um neue Ermittlungsergebnisse zu prüfen, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Auf dem Hof war kurz vor Weihnachten 1993 die Leiche des Mädchens in einer Güllegrube gefunden worden. Neben der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft rückten auch Spezialisten zum Tatort im knapp über 1100 Einwohner großen Karlstadter Ortsteil Wiesenfeld an. Die Untersuchungen dienten der Beweissicherung und seien im Einvernehmen mit dem Eigentümer des Anwesens geschehen.

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Der Cold Case war Anfang des Jahres neu aufgerollt worden, nachdem unter anderem feinere DNA-Analysen neue Hinweise gebracht hatten (wir berichteten).

Im Januar wurde ein Mann wegen eines dringenden Tatverdachts vorübergehend verhaftet. Der Rechtsanwalt des Beschuldigten legte Beschwerde dagegen ein. Im April wurde der Mann freigelassen, da die Kammer für den Vorwurf des Mordes keine ausreichenden Verdachtsgründe sah. Das Ermittlungsverfahren läuft laut Staatsanwaltschaft weiter. Auch ein zweiter Mann stehe im Visier der Ermittler. dpa

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