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Uni Würzburg - Professor Ulrich Konrad wurde mit dem Maximiliansorden geehrt / Höchste Auszeichnung, die ein Wissenschaftler vom Freistaat Bayern erhalten kann

Ausgewiesener Experte für Musik der neueren Zeit

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pm
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Professor Ulrich Konrad erhielt den Maximiliansorden von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (rechts). © Bayerische Staatskanzlei/Joerg Koch

Würzburg. Professor Ulrich Konrad hat die höchste Auszeichnung bekommen, die ein Wissenschaftler vom Freistaat Bayern erhalten kann: Er wurde mit dem Maximiliansorden geehrt.

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat jetzt bei einem Festakt in der Münchener Residenz zehn Maximiliansorden verliehen. „Der Maximiliansorden ist sozusagen unser bayerischer Nobelpreis. Heute haben wir zehn herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst in diesen exklusiven Club der Ordensträger aufgenommen. Alle Ausgezeichneten haben die höchste Stufe an wissenschaftlichem und künstlerischem Schaffen erreicht“, so der Ministerpräsident.

Zu den neuen Ordensträgerinnen und Ordensträgern gehört auch Professor Ulrich Konrad, Leiter des Lehrstuhls für Musikwissenschaft I an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).

„Professor Konrad gilt als ausgewiesener Experte für die europäische Musik der neueren Zeit, besonders für die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Wagner“, heißt es in der Laudatio der Bayerischen Staatskanzlei. Dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, fundiertes Wissen auch spannend aufzubereiten, gelinge es ihm, ein breites Publikum für anspruchsvolle musikalische Themen zu begeistern.

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Ulrich Konrad, Jahrgang 1957, hat seit 1996 einen Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der JMU inne. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik sowie Mittlere und Neuere Geschichte an den Universitäten Bonn und Wien. Nach der Promotion zum Doktor der Philosophie lehrte und forschte er ab 1983 am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Göttingen. Dort habilitierte er sich 1991.

Nach der Vertretung des Musikwissenschaftlichen Lehrstuhls an der Freien Universität Berlin und einer Lehrtätigkeit in Göttingen leitete er von 1993 bis 1996 die C4-Professur für Musikwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg. Danach wechselte er als Lehrstuhlinhaber und Leiter des Instituts für Musikwissenschaft an die JMU. Unter seiner Führung wurde das Institut neu ausgerichtet und ausgebaut. Ulrich Konrad ist ordentliches Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW). BAdW-Präsident Thomas O. Höllmann würdigte anlässlich der Verleihung des Maximiliansordens Konrads Verdienste. An der Akademie leitete Konrad das jüngst abgeschlossene Projekt der Orlando di Lasso-Gesamtausgabe. Zudem ist er Mitglied im Koordinierungsausschuss des 2021 gegründeten Schelling-Forums der Akademie und der JMU. 2017 wurde der Würzburger Musikforscher mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2001 erhielt er einen Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den „deutscher Nobelpreis“. pm

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