Wärmehalle - In der Würzburger Posthalle finden bedürftige Menschen Ansprache Angebot noch erweitert

Lesedauer: 

Würzburg. Seit Januar ist in der Würzburger Posthalle für bedürftige Menschen eine Wärmehalle eingerichtet.

AdUnit urban-intext1

Neben Wärme, einem Tee und einer warmen Suppe ist dieser Ort für viele Menschen oft die einzige Möglichkeit einer Ansprache, einer Beratung und der Vermittlung zu medizinischen Diensten.

Das Angebot wird von den Bedürftigen sehr gut angenommen, wie sich Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt vor Ort bei den Projektleiterinnen Johanna Anken von der Bahnhofsmission sowie Simone Bernhard-Schwarz vom BRK in Begleitung der Geschäftsführerin der Christophorus Gesellschaft, Nadia Fiedler, informierte.

„Der Zuspruch, den die Wärmehalle erhält, zeigt, wie stark der Bedarf gerade in der Zeit der Pandemie ist“, so Schuchardt: „Deshalb freue ich mich, dass dieses Angebot nun von fünf auf sechs Tage ausgeweitet werden kann und wir den Menschen in Notlagen wichtige Anknüpfungspunkte und auch soziale Kontakte bieten können.“

AdUnit urban-intext2

Die Bahnhofsmission hat in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat die Planung für die Wärmehalle übernommen, ein Hygienekonzept erstellt, die Finanzierung für die erste Zeit sichergestellt und weitere Partner gewinnen können.

Die Wärmehalle bietet Platz für 16 gleichzeitig anwesende hilfesuchende Menschen. Die Halle wird ab sofort von Montag bis Samstag von 11 bis 15 Uhr geöffnet sein.