Diözese Würzburg - Finanzdirektor und Sozialökonom trat mit sofortiger Wirkung zurück Albrecht Siedler legte seine Ämter nieder

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pow
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Würzburg. Der Finanzdirektor der Diözese Würzburg, Albrecht Siedler, hat gestern gegenüber Generalvikar Thomas Keßler erklärt, dass er von seinen Ämtern als Finanzdirektor sowie als Diözesanökonom mit sofortiger Wirkung zurücktritt.

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Damit will er nach eigenen Worten auch Schaden vom Amt des Finanzdirektors und von der Diözese Würzburg abwenden. Bischof Dr. Franz Jung hat die Amtsniederlegung angenommen.

Gegen den Finanzdirektor der Diözese Würzburg wurde wegen „Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt“ ein Strafbefehl erlassen, der rechtskräftig geworden ist. Dieser Strafbefehl erging im Zusammenhang mit nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträgen für Stipendien an Promotionsstudierende, die gleichzeitig aber in der Seelsorge eingesetzt waren.

Bei dem vom Strafbefehl erfassten Sachverhalt handelt es sich um ein erstmaliges Fehlverhalten eines langjährigen, ansonsten sehr verdienten Mitarbeiters in verantwortungsvoller und schwieriger Stellung, iwe es weiter in der Pressemitteilung des Bistums heißt. Die festgestellten nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von rund 107 000 Euro wurden unverzüglich nachgezahlt, zuzüglich der sonstigen Nebenkosten.

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Der Generalvikar der Diözese Würzburg legte und legt größten Wert auf die jederzeitige Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben durch alle Personen, die für die Diözese tätig sind.

Hinsichtlich der genannten Sachverhalte hat der Generalvikar Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass sich ähnliche Vorgänge künftig nicht wiederholen. pow