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Verschiedene Aktionen und Veranstaltungen - Plakataktion, Unterstützungsangebote, Fahnenhissung, Vorträge und ein Runder Tisch geplant

Aktionsmonat will Gewalt an Frauen thematisieren

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Würzburg. Die Stadt Würzburg beteiligt sich mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen am international ausgerufenen Aktionsmonat „Nein zu Gewalt gegen Frauen“. Die Vereinten Nationen haben im Jahr 1999 den 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erklärt.

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In Würzburg will man nicht nur mit Plakaten auf das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam machen, sondern auch verstärkt auf Beratungs- und Hilfsangebote hinweisen. Außerdem gibt es eine Fahnenhissungsaktion, eine Online-Matinee, ein Online-Vortrag, die Beteiligung an der weltweiten Beleuchtungsaktion „Orange your City – sag Nein zu Gewalt gegen Frauen“ sowie eine Kundgebung in der Domstraße in Form einer Menschenkette.

„Aus Mitteilungen des bundesweiten Hilfetelefons wissen wir, dass nur ca. 20 Prozent der betroffenen Frauen die vorhandenen Angebote nutzen. Wir machen daher ganzjährig und im Aktionsmonat November verstärkt, Öffentlichkeitsarbeit zu den Unterstützungsangeboten für von Gewalt betroffene Würzburgerinnen und Würzburger und deren Familien- und Freundeskreis“, so Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg und Petra Müller-März, Gleichstellungsbeauftragte für Frauen und Männer der Stadt Würzburg. Die Termine im Einzelnen: Die Domstraße, Schönbornstraße, das Rathaus und Congress Centrum werden von Freitag, 19. November bis Montag, 29. November mit Fahnen „Würzburg sagt Nein zu Gewalt“ beflaggt sein.

Die Online-Matinee „Mehr Stolz, ihr Frauen!“ ist eine „Femmage“ an Hedwig Dohm, Dohm-Trio Nikola Müller, Isabel Rohner und Gerd Buurmann am Sonntag, 21. November, von 11 bis 12.30 Uhr. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg mit der Akademie Frankenwarte, Anmeldung: www.frankenwarte.de Der Online-Vortrag „Wenn Männer Frauen töten“ ist eine juristische Erfassung von Femiziden. Referentin ist Dilken Celebi. Er findet statt am Dienstag, 23. November von 10 bis 11.30 Uhr, Kooperation: Interkommunaler Runder Tisch Häusliche Gewalt in der Region 2, Anmeldung unter: VeranstaltungGleichstellung@stadt.wuerzburg.de.

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Am Donnerstag, 25. November um 13.15 Uhr wird Oberbürgermeister Christian Schuchardt am Congress Centrum eine symbolische Fahnenhissung vornehmen. Am selben Tag von 11 bis 13 Uhr informiert im Stadtteil Sanderau, in der Eichendorffstraße, die Frauenberatungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen zu Unterstützungsangeboten.

Von 17 bis 18.30 Uhr beteiligt sich ein Würzburger Bündnis an der weltweiten Aktion „Orange your City – sag Nein zu Gewalt gegen Frauen“ und beleuchtet den Grafeneckart. Viele Geschäfte in der Domstraße und die WVV schließen sich dieser Aktion an. In der Domstraße ist eine Kundgebung in Form einer Menschenkette geplant. Wegen der Coronasituation ist hier eine Teilnahme nur nach Anmeldung möglich. Informationen zu Beratungsangeboten liegen an einem Infotisch am Vierröhrenbrunnen aus.

Am Freitag, 26. November, wird um 18.30 Uhr im Central-Kino der Film „Der Taucher“ gezeigt. Darin geht es um familiäre Gewalt, Umgang mit Gewalterfahrung und häuslicher Gewalt und die Kraft des Aufbegehrens. Veranstalterin ist die Arbeitsgemeinschaft Würzburger Frauenorganisationen und Frauen (AWF), Eintritt ist frei. Anmeldung: http://www.central-bb.de/

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