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Würzburger Mozartfest - Stürmischer Beifall für Lautten Compagney Berlin und Saxophonistin Asya Fateyeva

Wenn Barock zu den Beatles groovt

Von 
Diana Seufert
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Stürmischen Beifall ernteten die Lautten Compagney Berlin und Saxophonistin Aysa Fateyeva. © Seufert

Die Grenzen zwischen den Zeiten und den Stilen durchbrechen und neue, ungewöhnliche Klangerlebnisse schaffen – das ist der Lautten Compagney Berlin und Asya Fateyeva am Saxophon gelungen. Als der letzte Ton der aktuellen Mozartfest-Saison verklungen ist, brandet langanhaltender Beifall auf. Das Publikum der Jupiternacht zum Abschluss des Würzburger Mozartfestes ist mehr als begeistert von diesem gelungenen Crossover von barocken Klängen und Pop-Musik, das die Theaterfabrik Blaue Halle durchflutet.

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„Time Travel“ also „Zeitreise“ nennt die Lautten Compagney unter der Leitung von Wolfgang Katschner das Programm, das wunderbar leicht und fast schwebend mit Henry Purcell (1659-1695) und den Beatles zwei britische Pop-Ikonen aus drei Jahrhunderten verbindet. In den Songs, die fließend und fast unmerklich ineinander übergehen, darf Barock grooven und „Yesterday“ in klassischer Streicherbesetzung erklingen. Saxophonistin Fateyeva verleiht Mozarts Klarinettenkonzert (KV 622) eine geschmeidig-weiche Note, in das der Refrain von „Let it be“ und von „Hey Jude“ eingewoben werden.

Das kreative Barockensemble aus Berlin fasziniert mit seiner ansteckenden Spielfreude und den spannende Klangerlebnissen zwischen Laute, Kastagnetten und pfeifgen – ganz nach dem Motto „Alles in einem“. Ein wahrhaft erfrischender Musikgenuss der Freigeister aus Berlin.

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