Leserbrief - Zu „Aras für Nullrunde“ (FN, 16. April) „Niemand sollte benachteiligt werden“

Von 
Emil Rötting
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Warum verzichtet nicht auch die Politik auf Gehalt ? Hierbei ist das Augenmerk auf die große Bundespolitik gerichtet, ob die Politiker in Kurzarbeit gehen und auch zwangsweise auf mindestens 40 Prozent ihrer Bezüge verzichten würden (obwohl, selbst das würden die überhaupt nicht merken) ist logischerweise eine berechtigte Frage. Nein, würden sie nicht, nur wieder die „Kleinen“ , die trifft es besonders hart, Familien mit Kindern (und noch verschuldet), die Selbstständigen, die keine Einnahmen haben, Künstler ohne Aufträge und so weiter. Alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Leserbriefs sprengen. Die Gelder, die durch die Regierung genehmigt sind und durch die Kommunen ausbezahlt werden sollen (was sehr zäh vonstatten geht), sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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Niemand sollte unverschuldet (Covid 19 betrifft alle) benachteiligt werden und Geldeinbußen hinnehmen müssen , denn die monatlichen Kosten und Ausgaben laufen zu 100 Prozent weiter – und werden ja auch nicht auf 60 beziehungsweise 67 Prozent gesenkt.

Also, liebe Bundespolitiker, lasst Euch schnellstens eine bessere, gute, saubere Lösung einfallen für alle, denn noch ist es ziemlich ruhig , aber dies könnte sich ganz schnell mal ändern (Demonstration etc).

Eine für alle gerechte Entscheidung kostet Geld, keine kostet „mehr“.