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Leserbrief - Zu „Sie machen heute...“ (FN, 19. November)

„Jeden akzeptieren wie er ist“

Von 
Robert Vranckaerts
Lesedauer: 

Nie wieder Krieg, hieß es 1918. Am 11. November steht der Friedensvertrag des Ersten Weltkrieges. Ein wunderbarer Tag, um den Frieden zu feiern verschwindet im Karnevalstrubel. Es leuchtet die Angst am Himmel und es wird Krieg geführt. Krieg von manch kritischen Impfgegner gegen Corona-Maßnahmen. Aber auch Krieg der Geimpften gegen die Ungeimpften. Jeder Nichtgeimpfte ist fast ein Terrorist. Auch Medien und Politiker schüren emsig und fleißig. Aber auch Geimpfte tragen Corona (weniger oft) weiter, bekommen aber einen Heiligenschein. Und wundern sich, dass sich Verteufelte wehren. Für Frieden ist keine Zeit. Nun, sterben werden wir; mit unserer Angst vor dem Tod. Mit oder ohne Corona.

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Ich bin dankbar, dass ich leben darf. Dass ich ein Dach über meinem Kopf und ein Konto habe. Morgen bin ich nicht mehr. Heute ist die Inzidenz zum dritten Mal gesunken (vertrauensbildende Tatsache, welche leider nicht erwähnt wird). Morgen steigt sie aber vielleicht und übermorgen liegt sie dann bei null? Wenn demnächst der Totimpfstoff erlaubt wird, steigt die Impfquote. Und wir führen bitte das 1G ein. Jeder wird getestet, weil jeder das Virus weitertragen kann. (Gratis)-Schnelltests werden akzeptiert, PCR-Tests verlieren ihren Heiligenschein. Bitte keine Zweiklassen-Gesellschaft, sondern eine Welt, wo jeder akzeptiert wird wie er ist. Das Denken ist frei und wir gehen lösungsorientiert, aber im Vertrauen, die Herausforderung mit Andersdenkenden an. Übrigens, ich bin geimpft.

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