AdUnit Billboard
Leserbrief - Zu „Mehrheit sieht rechts als Gefahr“ (FN, 23. Juni)

Irreführende Zahlen

Von 
Dr. Christina Baum
Lesedauer: 

Die Propaganda „gegen Rechts“ läuft seit vielen Jahren auf Hochtouren, um ein Pseudogespenst am Leben zu halten und von den wahren Problemen abzulenken. Dabei wird mit Zahlen jongliert, die bewusst irreführend sind oder falsch interpretiert werden.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Wer von den Lesern weiß schon, dass eine Hakenkreuzschmiererei, die durch Linke an einem AfD-Büro angebracht wurde, als rechte Straftat eingestuft wird?

Oder dass 57,87 Prozent der „rechten Straftaten“ als Propagandadelikte, z.B. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (Hakenkreuz), registriert sind? Schaut man in der PMK-Statistik bei Körperverletzung und Tötungsdelikten nach, führen die Linken mit 1526 Straftaten 2020 die Tabelle an. Das entspricht einem Zuwachs von 45 Prozent gegenüber 2019.

Denken wir dabei nur an die schlimmen Krawalle in Hamburg beim G20-Treffen oder vor kurzem in Berlin bei den Hausbesetzern; oder den Überfall in Stuttgart auf einen Demonstranten oder als Polizei verkleidet auf ein Paar in seiner Erfurter Wohnung, bei dem der Mann misshandelt, der Fuß gebrochen, beide gefesselt und mit Chlor übergossen wurden, oder, oder… Der Staat darf keinen Extremismus dulden. Er ist für den Schutz der Bürger zuständig. Dazu ist eine objektive und realistische Lageeinschätzung zwingend erforderlich. Bei der letzten Sitzung des Innenausschusses im Bundestag wurde gefragt, wie viele Verfahren im Bereich Rechtsterrorismus insgesamt laufen. Antwort: 45. Nachfrage nach der Anzahl der Verfahren im Bereich islamischer Terror. Antwort: 1500, und es werden jährlich 600 neu eröffnet. Würzburg hätte nie passieren dürfen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1