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Leserbrief - Zu „Warum Veggie-Wurst...“ (FN 18. November)

Haltung und Herkunft entscheidend

Von 
Stefan Fröber
Lesedauer: 

Am 17. November war der Selbstversorgungs überschreitungstag 2021.

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Also der Tag, an dem die deutschen Landwirte rein rechnerisch nicht mehr in der Lage sind, uns zu versorgen und wir auf Importe aus dem Ausland angewiesen sind.

Unsere landwirtschaftliche Nutzfläche, insgesamt 16,6 Millionen Hektar, reicht also nicht aus, unsere Bevölkerung vollständig zu ernähren.

Ungefähr ein Viertel dieser Fläche wird als Dauergrünland genutzt und steht der menschlichen Ernährung nur dank der Haltung von Wiederkäuern zur Verfügung.

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Im Artikel wird an dieser Stelle auf den Ausstoß von Methan sowie dessen Klimaschädlichkeit hingewiesen, ohne zu berücksichtigen, dass sämtliches Methan, welches Wiederkäuer ausstoßen und später in der Atmosphäre zu CO2 umgewandelt wird, zuvor von den Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Des Weiteren gibt es in Deutschland eine Großzahl von Ackerflächen, die nicht oder nur bedingt geeignet sind, um Getreide zu produzieren, welches die Qualitätsanforderung erfüllt, um später als Humannahrungsmittel verarbeitet zu werden.

Auch diese Flächen stehen uns also nur zur Verfügung, weil das Getreide durch Tierhaltung veredelt wird.

Wie viel tierisches Eiweiß man täglich zu sich nimmt, ist dabei jedem einzelnen zu überlassen. Viel entscheidender ist allerdings, wo diese Lebensmittel herkommen. Hier ist eine einheitliche und verpflichtende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung zwingend notwendig.

Nicht nur als Entscheidungshilfe, sondern auch als Garantiesiegel für den Verbraucher, dass er die Produkte nachfragen und konsumieren kann, die er von Politik und Landwirtschaft fordert.

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