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Bahnverkehr behindert

Bienenschwärme am Bahnhof

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Würzburg. Einen Bienenschwarm an einem Fernverkehrsgleis am Würzburger Hauptbahnhof entdeckten Bundespolizisten am Sonntagmorgen. Im späteren Verlauf wurde noch ein zweiter Schwarm am selben Gleis entdeckt. Durch Absperrmaßnahmen konnte eine Gefahr für Reisende verhindert werden.

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Gegen 9.20 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei eine große Anzahl von Bienen am Würzburger Hauptbahnhof. Bei der genaueren Prüfung entdeckten die Beamten am Fernverkehrsgleis 4 dann einen größeren Bienenschwarm im Gleisbereich. Da sich die Bienen unterhalb der Bahnsteigkante angesiedelt hatten, mussten die dort wartenden Reisenden und die Bienen aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die Einfahrt eines anfahrenden ICE konnte jedoch nicht mehr verhindert werden. Daher sicherten die Beamten die Ausstiegstüre am Fundort der Bienen, so dass keine Gefahr für die Reisenden bestand.

Die zwischenzeitlich informierte Berufsfeuerwehr aus Würzburg fing nach Abfahrt des Zuges und Sperrung der Gleise 3/4 den Bienenschwarm erfolgreich mit einem Schwarmfangkasten ein. Ein großer Teil des Schwarms befand sich jedoch noch außerhalb des Transportkastens, weshalb dieser noch am Bahnsteig verblieb, bis nahezu alle Bienen eingefangen werden konnten. Der Bereich wurde zur Sicherheit der Reisenden mit einem Absperrband abgeriegelt.

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Gegen 11.40 Uhr wurde der Bundespolizei ein weiterer, kleinerer Bienenschwarm am gleichen Gleis, jedoch am anderen Ende des Bahnsteiges gemeldet. Da die Gleise ohnehin noch wegen der Bienen des ersten Schwarms am anderen Ende des Bahnsteigs gesperrt waren, mussten keine weiteren polizeilichen Maßnahmen getroffen werden. Die Feuerwehr wiederholte ihre Maßnahmen. Gegen 16.45 Uhr konnte der Bahnverkehr auf den Gleisen 3/4 wieder freigegeben werden. Ob Reisende durch die Bienen gestochen worden sind, ist der Bundespolizei bislang nicht bekannt.

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