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Leserbrief - Zur Corona- und Impfpolitik der Bundesregierung

Besser beim Hausarzt impfen

Von 
Heinz Staubitz
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Fühlen sie sich aufgeklärt?“, will das Bundesministerium für Gesundheit von seinen Bürgern im Rahmen einer Umfrage zu seiner Informationspolitik wissen. Das empfinden meine Frau und ich als eine scheinheilige Frage, wenn man den Hick-Hack der Berliner Beschlüsse und die missglückte Corona-Bekämpfung im Bund und auf dem Land betrachtet.

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Selbst im Frühstücksfernsehen von ARD und ZDF mussten Minister und andere Politiker die beschlossenen Verordnungen vom Vorabend auflösen und erklären, wie sie zu händeln sind. Oben erwähnte Umfrage beim Gesundheitsministerium beantworteten übrigens bis Donnerstag 20 Prozent der Befragten mit „Ja“ und 80 Prozent mit „Nein.

Meine Frau und ich wollten uns gemeinsam so bald wie möglich impfen lassen. Wir sind am Telefon zwar gut durchgekommen, haben aber keinen Termin erhalten. Stattdessen hieß es, dass wir in zwei Wochen nochmal anrufen sollen.

Wir fragen uns: Warum kann uns der Hausarzt nicht impfen? Er hat uns schon häufiger geimpft, ist uns vertraut, kennt Vorerkrankungen und Risiken. Auch die Terminvergabe kann bei ihm reibungsloser verlaufen. Die aufreibenden Telefonate mit endlosen Warteschleifen entfallen und auch die weiten Fahrten und Transporte zu den „zentralen Impfzentren“ sind dann überflüssig. Deshalb, werte Mitarbeiter des Bundesgesundheitsministeriums: Je schneller die Hausärzte die Impfungen vornehmen dürfen umso besser für die Bekämpfung dieses Virus‘. Die Coronakrise sollte dazu dienen, aus den bisher gemachten Fehlern zu lernen, denn die nächste Pandemie steht vielleicht schon vor der Tür.

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