Tatverdächtige nach Warenbetrug im Internet ermittelt

Von
Michael Weber-Schwarz
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Schillingsfürst / Neusitz. In zwei Fällen des Internetbetruges konnten Rothenburger Ermittler über digitale Spuren Tatverdächtige ausfindig machen.
Zunächst hatte eine 27-jährige Schillingsfürsterin im November 2020 eine Federwiege im Wert von 200 Euro über eine Internetplattform erworben. Als die Ware nicht geliefert wurde, verliefen alle Kontaktversuche mit dem Anbieter ins Leere, so dass Anzeige erstattet wurde. Ermittelt wird nun gegen eine 42-Jährige aus dem Raum Bremen, die einschlägig
vorbelastet ist.

Ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt ist eine 29-jährige Frau aus dem Ruhrgebiet, die im Verdacht steht, im Januar dieses Jahres für einen nie gelieferten hochwertigen Entsafter 800 Euro von einem 46-Jährigen aus Neusitz betrügerisch erlangt
zu haben. Auch hier war der Geschädigte über längere Zeit mit vielfältigen Ausreden hingehalten worden. Es wird jeweils Strafanzeige wegen Warenbetruges an die Staatsanwaltschaft erstattet.

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