Rothenburg - Polizei löst auch kleine Versammlungen auf Schon drei sind eindeutig einer zuviel

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Rothenburg. Erneut mussten Polizeistreifen Gruppen junger Leute auflösen, die sich entgegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen in geselliger Runde getroffen hatten.

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Zunächst trafen die Beamten am Mittwochabend in einem Gartengrundstück an der Stadtmauer auf vier heranwachsende Männer, die sich „auf ein paar Bier“ verabredet hatten. Wenig später mussten drei junge Damen an einer Tankstelle aufgefordert werden, ihr Verhalten zu hinterfragen. Obwohl aus unterschiedlichen Ortschaften stammend, hatten sie sich auf einer Decke niedergelassen, um die neuesten Informationen auszutauschen.

Die Polizei Rothenburg möchte diese Feststellungen zu einem weiteren eindringlichen Appell, gerade an die jüngere Generation nutzen: „Auch wir Polizisten setzen uns nach Feierabend gerne mal in gemütlicher Runde zusammen – gerade bei schönem Wetter. Dies gehört zu einem freiheitlichen Leben einfach dazu. Derzeit ist dies aufgrund der aktuellen Gefahrenlage aber nicht möglich! Helft also mit, dass diese für alle nicht einfache Situation baldmöglichst überwunden wird“, heißt es seitens der Rothenburger Polizei.

Im Zuge der Überwachungsstreifen zu den geltenden Ausgangsbeschränkungen wurde eine Streifenbesatzung am späteren Mittwochabend in der ansonsten menschenleeren Altstadt auf einen älteren Herrn aufmerksam. Lediglich leicht bekleidet schob er bei Minustemperaturen seinen Gehwagen durch die Gassen. Wie sich herausstellte, stammte der Mann aus einer Betreuungseinrichtung, in die er zwar leicht unterkühlt, aber ansonsten unversehrt zurückgebracht werden konnte.