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Ehepaar betrogen

Schockanruf von falschen Staatsanwälten

Von 
Olaf Borges
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Künzelsau. Bisher Unbekannte täuschten am Donnerstag, 11. August, einem Ehepaar in Künzelsau eine Notlage ihrer Tochter vor und brachten diese somit dazu, einen hohen Bargeldbetrag an die Betrüger zu übergeben, so die Staatsanwaltschaft Heilbronn und das Polizeipräsidium Heilbronn in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Dienstag. Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr klingelte das Telefon des Paares. Am anderen Ende der Leitung war zunächst die Stimme einer Frau zu hören, die sich als Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft München ausgab. Die angebliche Mitarbeiterin teilte telefonisch mit, dass die Tochter des Ehepaars einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Person ums Leben gekommen sei. Um eine Haftstrafe der Tochter zu vermeiden, müsse nun eine Kaution gezahlt werden. Im weiteren Verlauf wurde das Gespräch an eine andere Frau übergeben. Diese gab sich glaubhaft als die Tochter der Eheleute aus. Daraufhin übernahm ein Mann das Telefonat, stellte sich als Staatsanwalt vor und forderte als Kaution einen sechsstelligen Geldbetrag zur Abwendung der Haftstrafe. Die Geschädigten folgten den Anweisungen des falschen Staatsanwalts und vereinbarten einen Übergabeort. Gegen 20.30 Uhr fand die Geldübergabe in der Dorotheenstraße, hinter der Markthalle, in Stuttgart statt. Das Bargeld wurde in einer markanten braunen Kühltasche an einen jungen Mann im Alter von circa 25 bis 30 Jahren übergeben. Der Mann trug eine Mütze oder Kappe. Die Kriminalpolizei Künzelsau hat die Ermittlungen aufgenommen.

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