Fränkisches Kirchweihtreffen - Auch Jüngere feiern den alten Brauch / Auch 2020 soll eine Zusammenkunft stattfinden Pflege der Tradition bleibt wichtig

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pm
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Die fränkische Kirchweihtradition soll weiter gepflegt werden. Beim ersten gesamtfränkischen Kirchweihtreffen wurde die Bedeutung dieses alten Brauchs hervorgehoben. © Veranstalter

Beim ersten gesamtfränkischen Kirchweihtreffen wurde die Bedeutung der Pflege dieses alten Brauchs hervorgehoben. Die Veranstalter waren mit der Resonanz sehr zufrieden.

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Franken. Das erste gesamtfränkische Kirchweihtreffen anlässlich des ersten länderübergreifenden Tags der Franken in Sonneberg und Neustadt bei Coburg war aus Sicht der beiden veranstaltenden Vereine Henneberg-Itzgrund-Franken und Fränkischer Bund ein voller Erfolg gewesen. Das Konzept ist voll aufgegangen. Junge Leute, die sich der Pflege und Wahrung der fränkischen Kirchweihtradition widmen, konnten erfolgreich zusammen gebracht werden. Die Kirchweihgesellschaften hatten sich alle sehr gut vorbereitet und stellten ihre Kirchweih mit Tanzleinlagen und Wortbeträgen vor.

Auch die Livemusik der Milzer Dorfmusikanten und der Gruppe Boxgalopp erwies sich als sehr passend. „Etwas schade war es, dass wir keine Kirchweihgesellschaften aus dem bayerischen Franken für die Teilnahme am Kirchweihtreffen gewinnen konnten. Die Kontaktaufnahme per Facebook hatten wir im Vorfeld als etwas unkomplizierter eingeschätzt. Nächstes Jahr werden wir daher spätestens Ostern beginnen, zur Teilnahme am nächsten Treffen einzuladen. Den fünf Kerwa- und Kirmesgesellschaften aus den Landkreisen Sonneberg und Hildburghausen sind wir für deren Teilnahme sehr dankbar. Noch mehr freuen wir uns darüber, dass das Treffen auch bei diesen sehr gut angekommen ist. Das ist für uns die wesentliche Motivation damit weiter zu machen“, erklärte Martin Truckenbrodt (Frankenblick), 1. Vorsitzender des Vereins Henneberg-Itzgrund-Franken und zugleich Dritter Vorsitzender des Vereins Fränkischer Bund.

Anerkennung gezeigt

Wolfgang Peter (Römhild), Zweiter Vorsitzender Henneberg-Itzgrund-Franken, ergänzte: „Wir wollen mit dem Kirchweihtreffen den Kirchweihgesellschaften auch eine Plattform geben und diesen gleichzeitig unsere Anerkennung zeigen. Uns ist es wichtig, dieses von jungen Leuten sehr engagiert betriebene Kulturerbe zu bewahren.“ Die beiden Vereine werden auch 2020 ein Kirchweihtreffen, evtl. im Rahmen des nächsten Tags der Franken in Haßfurt, durchführen. Otto Weger (Dittelbrunn), Erster Vorsitzender des Fränkischen Bundes, erklärte die Bedeutung des Treffens für den Fränkischen Bund. „Unsere beiden Vereine mit Sitz in Thüringen und in Bayern sind zwar in erster Linie überparteilich politisch aktiv. Wir haben jedoch festgestellt, dass es sinnvoll ist, den Begriff Kulturregion Franken weiter zu festigen und zu bewerben. Wir werden hier weiter dran bleiben und uns neben unserem Engagement zu tages- und landespolitischen Themen zum Dienstleister für die in Franken regional und überregional kulturschaffend Tätigen engagieren. Dies ist auch ein Ergebnis unser dritten Gesprächsrunde zum Thema Kulturregion Franken, welches in Neustadt bei Coburg stattfand.“ pm