Regionale Wirtschaft - Haller Hersteller von Verpackungsmaschinen, Abfüll- und Produktionsanlagen erweitert Infrastruktur im Bereich Hygieneprodukte Optima investiert am Stammsitz

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Ein Mitarbeiter steuert einen der Lastkräne, mit denen Maschinen bis zu fünf Tonnen bewegt werden können. © Optima

Optima hat in Schwäbisch Hall eine neue, 1600 Quadratmeter große Montagefläche mit zugehöriger Infrastruktur gebaut. Gleichzeitig wurden ein Cateringbereich integriert und die Arbeitsbedingungen verbessert.

Im kommenden Jahr soll sich der Markt erholen

Der Geschäftsbereich „Nonwovens“, der sich mit der Verpackung von Papierhygieneartikeln beschäftigt, hat derzeit eine – gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen Jahre – geringere Auslastung, da sich der Markt gerade neu konsolidiere und nach Firmenangaben bedeutende Global Player ihre Investitionen zeitweise zurückgestellt haben.

Als breit aufgestelltes Unternehmen hat Optima die geringere Auslastung durch die Umverteilung von Kapazitäten innerbetrieblich erfolgreich ausgeglichen und rechnet 2021 mit einer Erholung des Marktes.

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Schwäbisch Hall. Erst im Herbst 2019 wurde mit den Abrissarbeiten der alten Halle begonnen – jetzt kann bereits im neuen Gebäude montiert werden: Optima hat am Stammsitz in Schwäbisch Hall 3,5 Millionen Euro in Erneuerungsmaßnahmen investiert und eine neue Montagehalle mit zugehöriger Infrastruktur geschaffen, in der sich vor allem Verpackungssysteme für Papierhygieneprodukte wie beispielsweise Windeln, Binden, Toilettenpapier- und Küchenrollen sowie Tücher effizienter montieren lassen. Die Mitarbeiter profitieren laut Pressemitteilung des Unternehmens von einer modernen Infrastruktur und optimierten klimatischen Bedingungen.

Voll ausgelastet

Der Neubau erfolgte im Zuge der Neustrukturierung der Optima-Materialwirtschaft und der Eröffnung des Logistikzentrums im Juli 2019. Damals wurde das Hochregallager am Standort Steinbeisweg nicht mehr benötigt und abgebaut und an dieser Stelle die neue Montagefläche „Nonwovens West“ mit 1600 Quadratmeter Fläche eingerichtet. Diese konnte im März sukzessive in Betrieb genommen werden und ist seit Mai 2020 vollständig ausgelastet. Coronabedingt hatte sich die Installation der Krananlagen jedoch etwas verzögert.

Damit verfügt der Geschäftsbereich Optima Nonwovens nun über eine Montagefläche von insgesamt 5200 Quadratmetern. Die neue Halle ist mit modernen Gigabit-Netzwerkleitungen ausgestattet. Damit sei Optima Nonwovens optimal auf virtuelle Abnahmen vorbereitet. Die Vorteile dieser digitalen Services wurden in Zeiten der Kontaktbeschränkungen besonders sichtbar. Zwar habe es bereits vor Corona virtuelle Produktabnahmen gegeben, jedoch sei die Akzeptanz in den letzten Wochen deutlich gestiegen und auch die Komplexität habe zugenommen. „Wir glauben, dass digitale Services die Zukunft sind und sich Vor-Ort-Termine und digitale Dienstleistungen wirkungsvoll ergänzen“, sagt ein Unternehmenssprecher.

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In der neuen Halle haben sich die Arbeitsbedingungen der bis zu 35 Beschäftigten erheblich verbessert. Mit den Kränen, die Lasten bis zu fünf Tonnen tragen, können Baugruppen und Maschinenmodule viel leichter versetzt werden.

Mehr Licht, weniger Wärme Es gibt einen Cateringbereich und die neuen Lichtkuppeln lassen wesentlich weniger Wärme ins Gebäude eindringen und sorgen dennoch für Helligkeit und Luftzirkulation.

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Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen tragen auch ein Windfang und eine spezielle Schleuse mit drei Schnelllauftoren im Bereich des Wareneingangs bei, die die Mitarbeiter vor Zugluft schützen. Dimmbare LED-Lichtbänder an den Hallenwänden sorgen für eine optimale Beleuchtung. Der gesamte Standort einschließlich des Verwaltungstrakts wird mit Fernwärme versorgt.