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Übliche Mengen für Privathaushalte - An gekennzeichneten Obstbäumen im Hohenlohekreis darf wieder geerntet werden

Im Hohenlohekreis: Gratis Kirschen pflücken mit dem „Gelben Band“

Mit der Kirschenernte startet heuer wieder das Ernteprojekt „Gelbes Band“ im Hohenlohekreis. Viele Obstwiesenbesitzer haben zu viel Obst oder können die Ernte aus Alters- oder Zeitgründen nicht selbst durchführen. Seit einigen Jahren gibt es daher in mehreren Landkreisen das Ernteprojekt „Gelbes Band“.

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Das Gelbe Band kennzeichnet Obstbäume, die abgeerntet werden dürfen – hier ein Kirschbaum. © Landratsamt Hohenlohekreis

Hohenlohekreis. Dort, wo das „Gelbe Band“ von den Eigentümern an den Obstbäumen angebracht ist, darf für den Eigenbedarf in haushaltsüblichen Mengen geerntet werden. Das vitaminreiche und gesunde Obst findet so eine sinnvolle Verwertung und verdirbt nicht. Heimisches Obst verhindert lange Transportwege und leistet somit einen Beitrag zum Klimaschutz.

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„Obst ernten inmitten von Vogelgezwitscher und summenden Insekten ist ein schönes Naturerlebnis“, sagt Monika Göltenboth vom Landwirtschaftsamt des Hohenlohekreises, die das Projekt betreut. „Der Lebensraum Streuobstwiese ist ein Paradies für viele Tier- und Pflanzenarten und sorgt für den Erhalt vieler alter Obstsorten – wichtig für die heimische Biodiversität. Gerade die Nutzung des Obstes sorgt auch für Wertschätzung und Erhalt dieses ökologisch sehr wichtigen Lebensraumes.“

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Nach den Süßkirschen im Juni geht das Obstjahr weiter mit dem Steinobst Sauerkirschen, Mirabellen, Pflaumen und Zwetschgen. Mit dem Klarapfel beginnt schon im August die Kernobsternte und dauert – sortenabhängig – bis Ende Oktober. Auch die ersten frühen Birnen können schon Ende August gepflückt werden.

Beim Abernten von Bäumen, die mit dem gelben Band gekennzeichnet wurden, sind drei Regeln zu beachten: 1. Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden. 2. Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt und müssen so wieder verlassen werden, wie sie angetroffen wurden. 3. Das Abernten auf den fremden Grundstücken geschieht auf eigene Gefahr.

Die Obstwiesenbesitzer erhalten das Gelbe Band bei den Gemeindeverwaltungen, dem Landschaftserhaltungsverband, bei Fachwarten des Obst- und Gartenbauvereins und beim Landwirtschaftsamt.

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