Kuchen- und Brunnenfest - Tradition erstmals gestoppt Gesuch der Sieder abgelehnt

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pm
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Schwäbisch Hall. Das erste Mal seit 70 Jahren wurde das Bittgesuch der Sieder, ihr Kuchen- und Brunnenfest in Schwäbisch Hall zu feiern, abgelehnt. Traditionell bitten die Salzsieder den Magistrat darum, Pfingsten ihr großes Fest zu feiern. Doch aufgrund der Corona-Pandemie kann das Fest nicht stattfinden.

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Abgelehnt hat das Bittgesuch des ersten Hofbuschen Schwäbisch Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim: „Obwohl der Magistrat wohlwollend die Abhaltung auch des diesjährigen Kuchenfestes erwogen hat, muss der Rat aufgrund einer inneren Gefahr und auf ausdrücklichen Befehl von Kaiser Winfried dem Ersten die Abhaltung des Kuchenfestes untersagen. Auch der Brunnenzug und die Aufnahme von jungen Siederssöhnen und -töchtern zu diesem Feste müssen wir euch verwehren.“ Dies geschehe in seiner „unfürdenklichen Fürsorge zum Wohl der Stadt, der Bürger und natürlich auch zum Wohle der Siederschaft“, sagte der OB. pm