Regionale Wirtschaft - „Inoclad“ setzt weiterhin auf Standort Ilshofen Fünf Millionen Euro werden investiert

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kedo
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Ilshofen. Der Spezialist für Fassadenbau hat erneut den Zuschlag für mehrere große Aufträge erhalten und erweitert seine Produktions- und Lagerfläche um zusätzliche 3000 Quadratmeter.

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Wer von Schwäbisch Hall auf der L?2218 nach Crailsheim fährt, der sieht sie wachsen: die zwei großen Gewerbehallen, die seit dem Frühjahr in Nachbarschaft zur Arena Hohenlohe in Ilshofen entstehen.

Auftraggeber für dieses Vorhaben ist die Ilshofener Firma „Inoclad Engineering“, die hier fünf Millionen Euro in neue Fertigungs- und Verladehallen investiert. Bis Ende des Jahres soll der bestehende Fertigungskomplex um weitere 3000 Quadratmeter auf insgesamt 9000 Quadratmeter erweitert werden.

Inoclad ist Spezialist für Fassaden. Was sich oberflächlich recht unspektakulär anhört, entpuppt sich beim Blick auf die Homepage des Unternehmens als attraktives wie spannendes Aufgabengebiet mit Herausforderungen sowohl in baulich-konstruktiver, gestalterisch- kreativer als auch ökologisch- energetischer Hinsicht.

Bei Ausschreibungen gepunktet

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Geschäftsführer Rüdiger Hofmann informiert, dass seine Firma die Ausschreibung für die Hülle der Sächsischen Aufbaubank in Leipzig gewonnen habe, genauso wie die Ausschreibung für den Forschungsneubau der Leibniz Universität Hannover. Oder für die Calwer Passage in Stuttgart, die eine „grüne Verpackung“ aus Pflanzen erhalten soll. „Hier stellen sich ganz neue Herausforderungen“, weiß Hofmann, „denn durch die Begrünung kommen Korrosionsthemen durch Gießwasser und Düngerrückstände, durch Zugkräfte der Pflanzen und nicht zuletzt durch die Belastung der jeweils 500 Kilogramm schweren Pflanztröge hinzu, die darüber hinaus jederzeit zugängig sein müssen.“

2012 startete die Firma die Produktion am Standort mit einer Fertigungs- und Lagerhalle auf 2000 Quadratmetern. 2016 kam eine weitere Halle hinzu und 2018 schließlich holte man die Produktion aus dem Darmstadter Tochterunternehmen „Fenster Werner“ nach Ilshofen, um Kapazitäten zu bündeln. kedo