Hohenlohekreis - Durch Spende wird Integrationsarbeit unterstützt Eine langfristige Aufgabe

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Hohenlohekreis. Der Öhringer Rechtsanwalt Othmar Willenberg hat dem Hohenlohekreis eine Privatspende in Höhe von 1005 Euro für die Integrationsarbeit übergeben. Willenberg möchte damit die bestehenden positiven Strukturen im Hohenlohekreis unterstützen. Der Betrag resultiert aus den Spenden seiner Geburtstagsgäste.

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Über die konkrete Verwendung der Spende darf das Hohenloher Integrationsbündnis 2025 entscheiden. Das Geld soll nun speziell in Projekte mit zugewanderten Frauen fließen. Diese Zielgruppe konnte die bestehenden Integrationsangebote bisher noch zu wenig nutzen. Einerseits, weil begleitende Betreuungsangebote für kleine Kinder fehlen, andererseits kommen diese Frauen häufig aus einem kulturellen Hintergrund, der ihren Wirkungskreis auf die eigene Großfamilie beschränkt. Wenn die Familienverbände wegfallen, droht soziale Isolation. Deshalb gibt es im Hohenlohekreis zunehmend neue Angebote, die darauf eingehen.

Dabei treffen sich zum Beispiel regelmäßig zugewanderte und einheimische Frauen. Neben einer einfachen Vermittlung der deutschen Sprache wird den Teilnehmerinnen dadurch auch das Ankommen in unserer Gesellschaft und Werteordnung erleichtert. Auch wurden interkulturelle Elternmentorinnen ausgebildet, die Eltern bei Gesprächen mit der Schule unterstützen und über das deutsche Bildungssystem aufklären.

Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Gesundheit am Landratsamt Hohenlohekreis, freut sich über das positive Signal, das von der Spende ausgeht: „Othmar Willenberg setzt ein motivierendes Zeichen und würdigt damit auch die bisher geleistete Arbeit im Integrationsbereich.“

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Nach wie vor gebe es auf diesem Feld viel zu tun, Integration sei eine langfristige Aufgabe.