Bürgermeisterwahl - Schrozberg wählt am 22. Mai Dritter Bewerber im Ring

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Schrozberg. Die Liste mit Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl am Sonntag, 22. Mai, wird länger: Als dritter Bewerber geht David Naumann (33) ins Rennen um den Chefposten im Rathaus.

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"Ich will einen Generations- und Mentalitätswechsel in unserem Rathaus" - so begründet David Naumann in einem Wahlprospekt unter anderem seine Beweggründe für eine Kandidatur um die Nachfolge von Bürgermeister Klemens Izsak, der im Februar angekündigt hatte, sein Amt nach 30 Dienstjahren vorzeitig aufzugeben.

Geboren und aufgewachsen ist David Naumann in Stendal. Dort absolvierte er ab 2001 eine Ausbildung als Maler und Lackierer. Seinen Wehrdienst trat er 2005 an und war vier Jahre Zeitsoldat.

Für Amt "kein Studium nötig"

Seit 2010 wohnt der parteilose David Naumann mit seiner Ehefrau Susann und seinen Kindern in Schrozberg. Als Maler und Lackierer arbeitet er in Herrentierbach.

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Nach Ansicht von David Naumann, der in seiner Freizeit den Kraftsport als Hobby betreibt, "muss man kein Abitur haben und braucht auch kein Studium" für das Amt eines Bürgermeisters: "Diese Arbeit kann auch ein Fachfremder machen", schließlich gebe es auch noch einen Stab auf dem Rathaus, der bei Detailfragen beraten könne. "Früher war es auch normal, dass ein Bürgermeister aus der Mitte aller Bürger gewählt wurde, ohne über eine entsprechende Ausbildung zu verfügen", sagt Naumann: "Man darf keine Angst haben, Verantwortung zu übernehmen." Weitere Kandidaten können noch bis spätestens Donnerstag, 28. April, ihren Hut in den Ring werfen - an diesem Tag endet die Bewerbungsfrist für den Urnengang am Sonntag, 22. Mai. haz