Silbernes Priesterjubiläum - Festgottesdienst in der Röttinger Pfarrkirche / Arbeit von Pfarrer Gerhard Hanft gewürdigt / Große Anzahl aktiver Helfer in der Gemeinschaft Der „Trainer“ ist nur so gut wie das Team

Von 
brun
Lesedauer: 
Feierten mit dem Jubilar (von links): Pfarrer Alfons Rügamer, Dr. Cheta Aloysius Chikezie, Alfons Gleißner, Gerhard Hanft, Norbert Wahler, Wolfgang Zopora und Richard Englert. © Markhard Brunecker

Röttingen. Mit einem Festgottesdienst in seiner heimatlichen Pfarrkirche St. Kilian feierte Pfarrer Gerhard Hanft mit sechs Konzelebranten und Röttingens Diakon Winfried Langlouis, wowie Dr. Cheta Aloysius Chikezie sein silbernes Priesterjubiläum.

AdUnit urban-intext1

Theologie studierte der gebürtige Kitzinger in Würzburg und Münster. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 19. Juni 1993 in der Herz-Jesu-Kirche der Mariannhiller Missionare in Würzburg zum Priester.

Kaplan war er in der Würzburger Juliusspitalpfarrei, in Lohr, Sankt Pius, in Ebelsbach und in Bad Neustadt. 1998 wurde er Pfarrer von Thundorf und Maßbach. Von 2000 bis 2005 war Hanft auch stellvertretender Dekan von Bad Kissingen. 2005 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des Prokurators im Dekanat Bad Kissingen und später noch die des Beauftragten für Ökumene. 2006 wurde Hanft Pfarrer in seinen jetzigen Pfarreien und damit Leiter der 2008 errichteten Pfarreiengemeinschaft „TauberGau“ mit den Pfarreien Aufstetten, Bieberehren, Riedenheim, Röttingen, Stalldorf, Strüth und Tauberrettersheim.

Hier im Taubertal fühle er sich sehr wohl und sei begeistert von der sehr lebendigen Pfarreiengemeinschaft TauberGau. Vor allem die große Anzahl an aktiven Mitarbeitern, die sich in allen Themenbereichen engagieren, begeistere ihn. Diese aktiven Kreise will er fortsetzten und gar über die Gemeindegrenzen hinaus zusammenfassen und ausbauen.

AdUnit urban-intext2

Nur wenn man sich gegenseitig unterstütze und helfe, gebe es eine Zukunft, so der 53-Jährige Pfarrer.

Pfarrer Walter Neunhoeffer (Bamberg) stellte den Jubilar in seiner Festpredigt als „Freund“ sowohl in der Kirche als auch in der Gemeinde in den Mittelpunkt. Nach seinem Primizspruch „Christus muss wachsen, ich aber geringer werden“, erkläre er nach Worten von Neunhoeffer Religion.

AdUnit urban-intext3

Matthias Nörpel vom Koordinationsrat der Pfarreiengemeinschaft überbrachte unter großem Beifall den Dank und würdigte die Verdienste, dass man die zwölf Jahre in Röttingen, die rund die Hälfte seines priesterlichen Wirkens bedeuten, gemeinsam gegangen sei und hoffentlich noch viele dazukommen.

AdUnit urban-intext4

Frederike Faust, Leiterin des Chors „Con Lancia“, der den Festgottesdienst durch flotte musikalische Einlagen mitgestaltete, fragte: „Wo gibt es das schon, dass der Pfarrer im Chor mitsingt“?

Den Glückwünschen schlossen sich wie der evangelische Pfarrer Michael Fragner auch die Ministranten an. Bürgermeister Martin Umscheid, der auch im Namen der drei Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Glückwünsche überbrachte, beschrieb die Aufgabe von Pfarrer Hanft anhand einer Stellenbeschreibung: Überdurchschnittlicher Mitarbeiter gesucht, Arbeitsplatz sicher, dafür keinen freien Sonntag, Lohn erfolgt durch Gotteslohn. Hanft habe dies bisher alles sehr gut gemeistert und sei stets hoch motiviert. Zudem habe er viel Respekt und Sympathien gewonnen.

Bei seinem Dank verglich sich Hanft, mit einem Trainer und daher kann ein Pfarrer nur so gut wie die Mannschaft sei, er könne von der Außenlinie nur helfen. brun