Hohenloher Freilandmuseum - Beim „Markt der Möglichkeiten“ am Freitag, 5. Juli, erhalten 40 Fachberaterinnen ihre Zertifikate Bienenprodukte sind vielseitig einsetzbar

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pm
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Bei einem „Markt der Möglichkeiten“ am Freitag, 5. Juli, können Besucher des Freilandmuseums Wackershofen alles Wissenswerte rund um die Bienen erfahren.

Die Kinderbuchautorin Patricia Günther liest am Freitag, 5. Juli, um 14.30 Uhr im Freilandmuseum Wackershofen aus ihrem Buch „Mein Opa ist Imker – mit den Bienen durch das Jahr“. © Freilandmuseum
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Wackershofen. Die Absolventinnen der Qualifizierung „Fachberaterinnen für Bienenprodukte“ erhalten am Freitag, 5. Juli, ab 10.30 Uhr im Hohenloher Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen nach einer achtmonatigen Weiterbildung ihre Abschlusszertifikate. Gefördert wurde das Projekt über das EU-Programm „Innovative Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum“ (IMF), das die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Frauen in ländlichen Gebieten verbessert und einzigartig in Deutschland ist.

Geförderte Qualifizierung

Im Anschluss an die Zertifikatsübergabe können interessierte Museumsgäste ab 13 Uhr bei einem Markt der Möglichkeiten alles Wissenswerte rund um Bienen und Bienenprodukte erfahren.

40 Frauen aus Baden-Württemberg haben seit November 2018 die durch die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg geförderte Qualifizierung zur Fachberaterin für Bienenprodukte an den Lehrgangsorten Pforzheim und Rosengarten-Raibach durchlaufen. Marie-Luise Linckh, Präsidentin des Landfrauenverbands Württemberg-Baden, und Dr. Pia Köhler vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz werden den Absolventinnen die Zertifikate in der „Scheune aus Bühlerzimmern“ im Hohenloher Dorf auf dem Museumsgelände übergeben.

Bienenprodukte im Blickpunkt

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Das Hohenloher Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen ist nicht nur Gastgeber, sondern auch Kooperationspartner, der die Fachberaterinnen für Bienenprodukte künftig in sein Veranstaltungsprogramm einbinden möchte.

Einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits im Anschluss an die Zertifikatsübergabe.

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Ab 13 Uhr informieren die Fachberaterinnen für Bienenprodukte an mehreren Ständen über die Einsatzgebiete und Wirkungsweisen von Bienenprodukten wie Honig, Propolis und Blütenpollen: ob Kosmetik- oder Wellnessanwendung, beim Kochen und Backen oder in der häuslichen Gesundheitspflege. Bienenprodukte sind vielfältig einsetzbar und wirken, dank der Vielfalt ihrer Inhaltsstoffe, auf ganz natürliche Weise auf den Körper und das persönliche Wohlbefinden.

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An verschiedenen Thementischen erwartet interessierte Museumsgäste ein abwechslungsreiches Bildungs- und Beratungsangebot zu Bienenprodukten. Neben Ausstellungsmaterialien, Tipps und Kostproben wird Kreatives aus Bienenwachs und eine Honigverkostung geboten. Als besonderes Highlight liest Patricia Günther um 14.30 Uhr aus ihrem Buch „Mein Opa ist Imker – mit den Bienen durch das Jahr“. Die Lehrerin und Fachberaterin für Bienenprodukte schrieb das Buch, um Kindern die Bienenwelt auf verständliche Weise näher zu bringen. :

Das Förderprogramm „Innovative Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum“ (IMF) existiert seit fast 20 Jahren und ist einzigartig in Deutschland.

Unter der Federführung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz wurden im Rahmen des Programms vielfältige Existenzgründungen von Frauen, Coaching- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Netzwerkgründungen durchgeführt. Eine dieser geförderten Maßnahmen ist die Qualifizierung zur Fachberaterin für Bienenprodukte, die das Bildungs- und Sozialwerk des Landfrauenverbands Württemberg-Baden seit 2016 anbietet. In den letzten drei Jahren haben 108 Frauen die berufliche Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen.

Lebenssituation verbessern

Das Projekt „NEsD“ – Netzwerk Einkommen schaffende Dienstleistungen – wurde im Jahr 2016 vom Landfrauenverband Württemberg-Baden mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Arbeits- und Lebenssituation von Frauen im ländlichen Raum durch Qualifizierung und Vernetzung zu verbessern und Existenzgründungen zu fördern. 2017 initiierte „NEsD“ das Netzwerk der Fachberaterinnen für Bienenprodukte als eine Interessengemeinschaft von Frauen, die sich bei ihrer Arbeit als Referentinnen gegenseitig unterstützen und ihr Bildungs- und Beratungsangebot gemeinsam vermarkten. pm