Nach Mordprozess - 48-Jähriger nimmt Urteil nicht an Anwälte wollen prüfen

Von 
erz
Lesedauer: 

Gerabronn/Ellwangen. Das Land gericht Ellwangen hatte einen 48-jährigen Busfahrer unlängst für schuldig befunden, seine Frau nahe Gerabronn ermordet zu haben, und ihn zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt (wir berichteten). Sowohl die Crailsheimer Rechtsanwältin Anna Göbel als auch der Stuttgarter Rechtsanwalt Matthias Sigmund, die den Angeklagten vertreten, haben Revision beantragt. Wie Sigmund auf Presseanfrage erklärte, sei dies zur Fristwahrung geschehen. Ob die Revision tatsächlich angestrebt werde, werde erst entschieden, wenn das schriftliche Urteil vorliege. Nach Zugang des Urteils hat ein Verteidiger einen Monat Zeit, einen Revisionsantrag zu begründen. Im Verfahren würde der Bundesgerichtshof entscheiden. Sigmund und Göbel hatten in der Verhandlung auf Totschlag plädiert. Die Staatsanwaltschaft hatte außer einer lebenslangen Haft , die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Das Gericht ist dem nicht gefolgt. erz