Landesgartenschau Öhringen - Breitgefächertes Informationsangebot im Treffpunkt Baden-Württemberg "Wir bringen alle an einen Tisch"

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Werner Palmert
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Alle an einem Tisch: Mit diesem Logo will das Regierungspräsidium Stuttgart bei der Landesgartenschau in Öhringen auf die ganze Bandbreite seiner Aufgabenstellungen aufmerksam machen.

© Werner Palmert

Das Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert sich bei dem Großereignis mit seinen zahlreichen Aufgabenschwerpunkten auf der Landesgartenschau Öhringen.

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Öhringen. Wer die Landesgartenschau in Öhringen besucht, sollte unbedingt einen Abstecher zum Treffpunkt Baden-Württemberg im historischen Hoftheater machen, denn dort kann der Besucher die ganze Vielfalt des Südweststaates erleben. An allen 171 Ausstellungstagen präsentiert die Stuttgarter Landesverwaltung zahlreiche Ausstellungen, Aktionen und Gesprächsrunden zu Themen von "A" wie Apfelanbau bis "Z" wie Zukunftstechnologien.

Kontakt zu den Bürgern

Die einzelnen Ministerien und ihre nachgeordneten Dienststellen suchen den engen Kontakt zu den Bürgern, um über ihre Arbeit zu informieren. In zwölf Ausstellungsperioden werden 18 einzelne Präsentationen gezeigt, die durch ein abwechslungsreiches Begleitprogramm und kompetente Betreuer begleitet werden, wie Projektleiterin Charlotte Mischler im Vorfeld des Großereignisses informierte, das am Freitag, 22. April, in Anwesenheit von Landwirtschaftsminister Alexander Bonde beginnt.

Auf der Bühne und im Außenbereich des Treffpunkts Baden-Württemberg, im historischen Hoftheater, gibt es außerdem ein buntes und vielfältiges Veranstaltungsangebot mit rund 200 einzelnen Programmpunkten für alle Altersgruppen. An Sonn- und Feiertagen sorgen Konzerte und Kleinkunstveranstaltungen für unterhaltsame, kurzweilige Stunden.

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Bei Kindertheatervorstellungen und Ferienangeboten kommen auch die jüngeren Gartenschaubesucher voll auf ihren Kosten. Das breitgefächerte Programm, so Mischler, kommt vor allem Dauerkartenbesitzern zugute, denn auch der mehrmalige Besuch der großen Schau im Herzen Hohenlohes, lohnt sich. Es gibt zahlreiche Mitmachaktionen und spannende Führungen über das Gartenschaugelände, vogelkundliche Spaziergänge oder Wildkräuterwanderungen.

Rund 50 Behörden

Den Auftakt des breitgefächerten Informations- und Interaktionsangebotes "im schönsten Treffpunkt Baden-Württembergs, den wir je hatten", so der begeisterte Regierungspräsident Johannes Schmalzl, macht das Regierungspräsidium Stuttgart. Seine Behörde, mit rund 2700 Mitarbeitern, vertritt auf der Gartenschau rund 50 Behörden und Ministerien von der Autobahnmeisterei bis zum Zentralen Prüfungsamt für die Anerkennung ausländischer Berufausbildungsabschlüsse.

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Vom Eröffnungstag, am 22. April, bis zum 8. Mai wird sich das Regierungspräsidium als erster Aussteller im Treffpunkt Baden-Württemberg mit einer Dauer- und Wechselausstellung und einem prall gefüllten Programm präsentieren unter dem Motto: "Wir bringen alle an einen Tisch".

Konkrete Beispiele

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Der 17-tägige Auftritt des Regierungspräsidiums im Hoftheater besteht zum einen aus der modern konzipierten Dauerausstellung, deren prägendes Element ein zentraler großer Tisch ist. Auf diesem Tisch werden anhand konkreter Beispiele Aufgaben des Regierungspräsidiums dargestellt, aufbereitet durch Texte und Bilder, die mit dazu passenden Objekten kombiniert werden. Um den Tisch sind die originalen Bürostühle der elf Landräte des Regierungsbezirks und weiterer Personen aus Politik und Verwaltung gruppiert, darunter die Stühle von Landwirtschaftsminister Alexander Bonde und Umweltminister Franz Untersteller. In diesem Zusammenhang wird es auch ein Ratespiel für Kinder und Erwachsene geben. Auf den ersten Blick, so Johannes Schmalzl, soll für den Besucher nicht erkennbar sein, dass es sich bei der Präsentation um eine Behörde handelt. Der Ansatz der Ausstellung sei vielmehr, aufgabenbezogen die Arbeit seiner Dienststelle für die Besucher erlebbar zu machen.

Gesprächsrunden

So soll gezeigt werden, was das Regierungspräsidium leistet, wie man mit den Beteiligten nach Lösungen sucht - immer nah genug dran an den Problemen, aber auch weit genug weg von den Interessen. In Gesprächsrunden werden etwa am 3. Mai, um 16 Uhr, das Unglück an der Jagst vom Vorjahr und die danach eingeleitete Sanierung oder am 7. Mai, um 16 Uhr, in Expertenrunden der Ausbau der A 6 diskutiert.