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Stadt Heilbronn - Abwassernetz wird für 6,9 Millionen Euro saniert / Ziel ist es, die Wasserqualität weiter zu verbessern

Heilbronn tätigt Großinvestition für den Umweltschutz

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Oberbürgermeister Harry Mergel (Zweiter von links), Bürgermeister Wilfried Hajek (Dritter von rechts) und Frank Schupp (Dritter von links), Geschäftsführer der HNVG, zusammen mit Vertretern der Baufirmen beim Spatenstich für das Erweiterungsbauwerk des Kanalnetzes. © Stadt Heilbronn

Heilbronn. Die Stadt Heilbronn investiert 6,9 Millionen Euro in das Abwassernetz, um die Wasserqualität weiter zu verbessern.

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Dazu wird das größte Regenwasserbehandlungsbauwerk im Abwassernetz der Stadt Heilbronn, der so genannte „Kanalstauraum Nr. 34 (KSR 34)“, durch ein weiteres Becken ergänzt und technisch so ausgestattet, dass weniger Schmutzstoffe in den Neckar eingetragen werden.

In der Kläranlage Heilbronn an der Austraße werden die Abwässer von elf Kommunen behandelt. Neben der Stadt Heilbronn mit heute über 126 000 Einwohnern sind dies Brackenheim, Cleebronn, Eppingen-Kleingartach, Flein, Leingarten, Massenbachhausen, Nordheim, Schozach, Schwaigern und Talheim. Ausgelegt ist die Kläranlage auf bis zu 500 000 Einwohner. Die Betriebsführung erfolgt seit 2005 durch die Heilbronner Versorgungs GmbH.

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Zum Baubeginn der innovativen Anlage griffen Oberbürgermeister Harry Mergel, Bürgermeister Wilfried Hajek und Frank Schupp, Geschäftsführer der Heilbronner Versorgungs, mit Vertretern der Baufirmen zum Spaten.

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„Mit dieser Großinvestition erfüllen wir die neusten wasserrechtlichen Vorgaben und leisten einen wichtigen Beitrag zum Gewässer- und Umweltschutz“, freut sich OB Mergel über die Maßnahme.

Unter einem Kanalstauraum versteht man einen sehr großen Abwasserkanal, in dem bei starken Niederschlägen das Wasser vorübergehend gespeichert wird, bevor es gedrosselt zur Kläranlage weitergeleitet wird. Wenn der zur Verfügung stehende Stauraum aufgebraucht ist, wird das zusätzlich ankommende Wasser direkt in den Neckar geleitet.

Durch die anstehende Maßnahme wird der bestehende Stauraum nun deutlich vergrößert.

Bevor das Wasser in den Neckar gelangt, durchströmt dieses das neue Becken und den darin enthaltenen Lamellenabscheider von unten nach oben. Dabei setzen sich Schmutzstoffe an den Wänden der Lamellen ab und rutschen nach unten. Das gereinigte Wasser wird in den Neckar abgeführt. Die Schmutzstoffe werden dem Zulauf der Kläranlage zugeführt.

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Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Frühjahr 2023 geplant. Anschließend folgt eine zweijährige Monitoring Phase. Diese wird wissenschaftlich durch das Institut für Wasser und Gewässerentwicklung des Karlsruher Instituts für Technologie begleitet. In dieser Zeit wird die Funktion überwacht und der Betrieb optimiert.

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