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Aus 56 Ländern

2021 gab es 338 neue Heilbronner Bürger

Von 
pm
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Heilbronn. Im Jahr 2021 wurden 338 Heilbronnerinnen und Heilbronner neu eingebürgert. Die neuen Staatsbürger kamen aus insgesamt 56 Ländern.

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Wie die Heilbronner Stadtverwaltung informiert, hätten sich im vergangenen Jahr 338 Heilbronnerinnen und Heilbronner mit ausländischem Pass einbürgern lassen. Das ist der zweithöchste Wert in den vergangenen fünf Jahren und deutlich mehr als im Jahr 2020, das mit 181 Einbürgerungen die niedrigste Zahl seit 1997 aufwies.

Der größte Teil der Neubürger kommt erstmals aus Syrien (56 Personen), gefolgt von der Türkei (42 Personen) und dem Kosovo (31 Personen). Des Weiteren wurden überwiegend Personen aus Rumänien, Bulgarien und dem Irak eingebürgert. Insgesamt kommen die neuen deutschen Staatsbürger aus 56 Staaten von Albanien bis Vietnam, eine Person, die eingebürgert wurde war zuvor staatenlos, bei drei weiteren war die Herkunft ungeklärt.

Die meisten Antragsteller (124) waren im Alter von 30 bis 39 Jahre, 83 waren zwischen 20 und 29 Jahre alt. Die wenigsten (1) waren zwischen 70 und 79 Jahre alt.

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Auffällig ist, dass ab dem 50. Lebensjahr immer weniger Einwohner die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen wollen, während bis zum 39. Lebensjahr die Zahl der Antragsteller stark ansteigt. Ein Trend, der im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben ist.

Um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen, müssen die Antragssteller einige Voraussetzungen erfüllen. So müssen sie grundsätzlich acht Jahre lang dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland leben, ihren Unterhalt selbst bestreiten und über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Zudem dürfen sie nicht wegen einer Straftat verurteilt sein. Wegen der Corona-Pandemie ist aktuell keine Einbürgerungsfeier geplant. pm

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