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Kinderschutzbund zog Bilanz - Bei der Mitgliederversammlung Rückblick gehalten / Führungsteam soll künftig an der Spitze stehen

Wegen der Pandemie fielen viele Projekte aus

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Neckar-Odenwald-Kreis. Ein Rückblick auf Kinderschutzprojekte für groß und klein im Corona-Jahr 2020 stand auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Kinderschutzbundes, Kreisverband Neckar-Odenwald.

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Die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Susanne Heering stellte im Amtsstüble in Mosbach gemeinsam mit der Leiterin der Geschäftsstelle, Anette Weigler, im Tätigkeitsbericht die verschiedenen Aktionen des Kinderschutzbundes im Jahr 2020 vor. Viele Projekte, die in den vergangenen Jahren im Landkreis durchgeführt wurden, fielen aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen aus.

Von zwei geplanten Elternkursen wurde nur ein Kurs durchgeführt, der allerdings im Dezember 2020 als Online-Kurs beendet wurde. Der geplante Vortrag für Eltern und Fachleute zum Thema „Kinder und Medien“ wurde schon frühzeitig auf das Folgejahr, also 2021 verlegt. Anfang Oktober 21 fand dieser dann in Fahrenbach statt und alle Anwesenden waren sich einig: Dieser Vortrag sollte noch einmal wiederholt werden und hätte auch mehr Zuschauer verdient gehabt.

Auch das neue Projekt des Kinderschutzbundes, die Familienbegleitung durch Ehrenamtliche, wurde durch die beiden langen Lockdowns heruntergefahren. „In 2021 starteten wir quasi wieder bei null, denn viele der ehemals gewonnenen und weitergebildeten Familienbegleiter, wollten nach den beiden Lockdowns aus den unterschiedlichsten Gründen die Arbeit in den Familien nicht mehr aufnehmen.“ Dank einer neuen Kampagne, die gemeinsam mit dem Netzwerk Familienpaten Baden-Württemberg durchgeführt wurde, gingen Mitte 2021 wieder einige neue Ehrenamtler in die Familien. „Im Moment ist ein verstärkter Bedarf bei den Familien festzustellen, die die Unterstützung unserer Ehrenamtlichen in Anspruch nehmen,“ so Anette Weigler.

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Die Aktion „Schutzengel“ wurde 2020 weiterhin finanziell unterstützt. Der Babybettenverleih wurde nachgefragt und auch die Einzelfallförderung, die einigen finanziell bedürftigen Familien zu Gute kam, wurde aufrechterhalten. Die Kleiderkammer wurde wenig nachgefragt, so dass im Vorstand beschlossen wurde, diese im Laufe von 2021 aufzulösen.

Anette Weigler entwickelte einige neue Projekte, die auch überregional Beachtung fanden. So wurde im September 2020 in Zusammenarbeit mit der Stadt Mosbach der „Platz der Kinderrechte“ – als erster Platz dieser Art in Baden-Württemberg – in Mosbach eingeweiht.

Für ein weiteres neues Projekt erhielt der Kinderschutzbund die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für ländlichen Raum: Als Preisträger des Projektwettbewerbs „gemeinsam schaffen!“ startete „KonTour – Kinderrechte on Tour“ ab Oktober 2020 durch. Hier geht es um die Bekanntmachung der Kinderrechte im Neckar-Odenwald-Kreis „auf breiter Front“, also überall da, wo Menschen sind und miteinander ins Gespräch kommen. Vorträge zu den Kinderrechten fanden zunächst online statt, sollten aber, sobald dies möglich ist, wieder in Präsenz durchgeführt werden. Unterstützung bekommt Anette Weigler hier von ihrer neuen Kollegin Miriam Dimmig-Leitheim.

Der Kassenwart Dieter Rosenfeld legte den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und somit wurde die Entlastung des Vorstands vorgenommen.

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Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Satzungsänderung an, die größte Änderung betrifft hier den Vorstand, der sich in einen Teamvorstand umbilden wird. Nun erfolgte die Neuwahl des Vorstandes. Der Posten des Vorsitzenden blieb vakant. Als Stellvertreter fungieren nun Benjamin Doth, Gabriele Gramlich und Gabriela Fischer-Rosenfeld. Susanne Heering wechselt in die Schriftführerposition. Die Kasse wird weiter von Dieter Rosenfeld verwaltet. Das Vorstandsteam wird erweitert durch die Beisitzer Norbert Bienek, Barbara Schneider, Ute Schneider-Jaksch, Monika Weber, Gabriele und Kurt Methfessel, Ingrid Heydecke und Reinhold Berberich. Als Kassenprüfer werden weiterhin Manuela Lintz und Günter Schultheiß tätig sein.

Der alte und neue Vorstand überreichte der scheidenden stellvertretenden Vorsitzenden Susanne Heering ein Fotoalbum und einen Blumenstrauß und dankte für die elf Jahre, in denen sie den Kinderschutzbund aufgebaut hatte und als Vorsitzende tätig war. „Ohne dein Engagement für die Kinderrechte wäre der Neckar-Odenwald-Kreis um eine wichtige Institution ärmer“, so die einhellige Meinung aller.

Zum Abschluss dankte Susanne Heering allen Vorstandsmitgliedern und der Geschäftsstellenleiterin für die gute und erfolgreiche Arbeit.

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