Glasfaserausbau im Neckar-Odenwald-Kreis - BBV verbessert Struktur und Rahmenbedingungen ihrer „toni“-Internetprodukte / Erste Spatenstiche im April oder Mai Vertragslaufzeit nur noch einen Monat

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Maren Greß
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BBV verbessert Struktur und Rahmenbedingungen der „toni“-Internetprodukte: Das verkündeten (von links) BBV-Vertriebsleiter Sascha Bender, BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek, Landrat Dr. Achim Brötel sowie Seckachs Bürgermeister und Kreisvorsitzender des Gemeindetags Thomas Ludwig bei einem Pressegespräch am Donnerstag in Mosbach. © Maren Greß

„Spektakuläre Neuigkeiten“ hatten die beiden Vertreter der BBV im Gepäck: Die Internetprodukte werden verbessert – zum Vorteil der Kunden im Landkreis.

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Neckar-Odenwald-Kreis. Normalerweise hätte am Donnerstag die „heiße Phase“ der Fastnachtszeit begonnen, denn mit dem „Schmutzigen Donnerstag“ geht es im Neckar-Odenwald-Kreis eigentlich so richtig los. „Für den Landkreis hat dieser 11. Februar 2021 aber noch eine ganz andere Bedeutung. Heute beginnt nämlich die Zukunft“, sagte Landrat Dr. Achim Brötel, der sich passend närrisch gekleidet hatte, zu Beginn des Pressegesprächs in Mosbach. Die beiden Vertreter der BBV Deutschland, Geschäftsführer Manfred Maschek und Vertriebsleiter Sascha Bender hatten nämlich „spektakuläre Neuigkeiten“ im Gepäck, die sie der Presse vorstellten.

„Die Angst nehmen“

Die BBV verbessert die Struktur und Rahmenbedingungen ihrer „toni“-Internetprodukte. Konkret heißt das: Die Vertragslaufzeit beträgt nur noch einen Monat, vorher musste man sich mindestens 24 Monate an die BBV binden. Zudem werden die Produkte günstiger und die Internetgeschwindigkeiten höher. Der kostenlose Glasfaseranschluss in der Vorvermarktungsphase bleibt bestehen. Das „toni family“ kostete beispielsweise bisher 65 Euro im Monat mit 200 Mbit pro Sekunde. Nun zahlt man nur noch 50 Euro für 500 Mbit pro Sekunde. Die zweijährige Vertragslaufzeit habe vermutlich viele abgeschreckt. „Wir hoffen, dass wir mit der Kündigungsfrist vielen die Angst nehmen“, sagte Geschäftsführer Maschek, der anfügte: „Das ist einmalig in ganz Deutschland und wird den ganzen Markt aufwirbeln. Das ist eine Kampfansage.“

Ansteigen wird jedoch der Preis des reinen Hausanschlusses: Dieser kostet nun 2000 Euro – was laut Vertriebsleiter Sascha Bender aber immer noch günstig ist. „Andere Anbieter fangen erst bei 2500 Euro an.“ Weiterhin kostenfrei bleibt der Anschluss aber im Zusammenhang mit einem Vertragsabschluss. Wichtig sei, so betonte Bender, alle bereits abgeschlossenen Vorverträge werden automatisch umgestellt – ohne zusätzliche Kosten.

Begehrlichkeiten geweckt

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„BBV ist mit seinen neuen Angeboten und der Preisgestaltung allen Mitbewerbern im Neckar-Odenwald-Kreis überlegen – und das nicht nur knapp, sondern sogar um Längen“, fand Landrat Dr. Achim Brötel. Dieses Modell habe anderenorts bereits entsprechende Begehrlichkeiten geweckt. „Es gibt inzwischen gleich mehrere Landkreise, die das auch gerne hätten“, so Brötel.

Rund 6000 Vorverträge hat die BBV schon abgeschlossen. Somit fehlen noch etwa 8000, um die Quote von 20 Prozent zu erreichen. „Da mache ich mir aber aus vertrieblicher Sicht überhaupt keine Sorgen“, sagte Sascha Bender, denn erfahrungsgemäß werden in den letzten drei Wochen der Vorvermarktungsphase – die im Landkreis am 31. März endet – ein Drittel bis die Hälfte aller Verträge abgeschlossen. „Für mich gibt es keine Argumente, die dagegen sprechen, es nicht einmal zu versuchen“, so der Vertriebsleiter.

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„Das ist ein echter Paukenschlag“, brachte es Thomas Ludwig, Bürgermeister von Seckach und Kreisvorsitzender des Gemeindetags, auf den Punkt. „Die derzeitigen Einschränkungen machen deutlich, wie wichtig ein Internetanschluss ist, um am täglichen Leben teilzunehmen“, ergänzt Ludwig. Die „auf Dauer wirksame Investition“ sei eine Chance für alle Altersklassen. „Als Senior kann man sich die Welt ins Haus holen.“

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Man müsse auch hier an die Zukunft denken, denn selbst wenn man irgendwann nicht mehr dort wohne, und das Haus verkaufe, sei ein Glasfaseranschluss wichtig für potenzielle Käufer. „Die häufigste Frage ist nicht mehr ,Wie hoch sind die Nebenkosten?’. Heute wird gefragt, wie schnell das Internet ist“, fügte Sascha Bender hinzu.

Start rund um Aglasterhausen

Man habe es mit der Vorvermarktungsphase während der Corona-Pandemie schwer gehabt. „Viele Informationsveranstaltungen sind ja kurzfristig ausgefallen“, sagte Thomas Ludwig. Dennoch lassen sich die Beteiligten nicht unterkriegen, denn wenn das Ziel – 14 000 Vorverträge bis zum 31. März – erreicht ist, soll es bereits Ende April oder Anfang Mai mit dem ersten Spatenstich los gehen. Die BBV hat die Ausführungsplanungen für das erste „Cluster“ bereits in Auftrag gegeben. Begonnen wird mit den Gemeinden Aglasterhausen, Neckargerach, Neunkirchen, Obrigheim, Schwarzach und Zwingenberg. Im Anschluss daran folgt das „Cluster Buchen“. Das habe aber rein technische Gründe und nichts mit der Anzahl der Vorverträge zu tun, versicherte Manfred Maschek.

„Es liegt nun an den Haushalten und Gewerbetreibenden, die Möglichkeit eines im Rahmen der Vermarktung in der Regel kostenlosen Wechsels von der bewährten Vergangenheitstechnologie Kupfer zur Zukunft Glasfaser zu vollziehen. Wir haben das unsrige dazu beigetragen. Jetzt sind unsere potenziellen Kunden am Zug“, so der Geschäftsführer abschließend.

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