Landtag - Scheidender Abgeordneter blickt zurück

Uwe Wanke distanziert sich von AFD

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Neckar-Odenwald-Kreis. Mit der 16. Legislaturperiode des Landtags Baden-Württemberg endete auch die Amtszeit von Uwe Wanke aus Haßmersheim. „Es war eine hochinteressante Zeit, ein Einblick in die Welt der Landespolitik“, sagt der frühere Abgeordnete. Gerne habe er sich für den Neckar-Odenwald-Kreis eingesetzt, ob es um einen Hubschrauber- Landeplatz für die Unfallrettung in der Nähe der Autobahn, den Neubau des GTO in Osterburken, oder den Erhalt der Bundeswehrstandorte in der Region ging. Er war als Nachrücker seit Juli 2020 Mitglied des Landtags.

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Virus wird noch länger bleiben

Wanke lobt die Arbeit von Landwirtschaftsminister Peter Hauk, dem früheren SPD-Abgeordneten Georg Nelius sowie von Landrat Dr. Achim Brötel, „welcher ohne Ressentiments mir gegenüber immer ein guter Ansprechpartner war“. Gerade in der Zeit der Pandemie arbeite er selbstlos und habe vor allem in der Impfkampagne einiges geleistet. „Meiner Meinung nach ist das Coronavirus da und es bleibt auch noch eine längere Zeit im Neckar-Odenwald-Kreis“, fügt Wanke hinzu. „Hier müssen wir beim Kampf gegen die Pandemie allesamt stark, einsichtig und wachsam bleiben.“

Er gehöre zwar noch der AfD an, „ich habe mich aber immer weniger als blauer, sondern eher als türkisfarbener gefühlt“, als Mischung aus blau, grün und etwas gelb. „Die politischen Veränderungen in der AfD auf Bundesebene und der Kreisebene kann und werde ich nicht mittragen und unterstützen. Ich spiele mit dem Gedanken eines Austritts. Wenn das so weit kommt, dann möchte ich mich dennoch weiterhin politisch betätigen, aber in einem liberaleren, heimatverbundenen und umweltfreundlichen Bereich.“