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Hilfsaktion - Die katholischen Frauengemeinschaften (kfd) der Region Odenwald-Tauber ermöglichen durch Spenden Transporte in Armenviertel

Unterstützung für hilfsbedürftige Menschen in Rumänien

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Beim Besuch eines Kinderdorfes bei Oradea hatten die Kinder viel Freude an den mit-gebrachten Seifenblasen-Dosen. © Irmgard Rösch

Odenwald-Tauber. Seit vielen Jahren unterstützen Frauen der kfd-Pfarreigruppen die Hilfstransporte des Freundeskreis Oradea-VS-Villingen nach Rumänien mit beachtlichen Geldspenden. 2020 wurden 14 568,50 Euro gespendet.

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In den vergangenen eineinhalb Jahren konnten wegen der Corona-Pandemie die gewohnten großen Hilfstransporte an Weihnachten, Ostern und in den Sommerferien nicht stattfinden. Vielen konnte nur mit direkten Geldspenden über die zuverlässigen Partner in Rumänien geholfen werden. Einige Hilfsgüter wurden durch Speditionsfirmen – ohne Begleitung des Freundeskreises Oradea – an ihr Ziel gebracht.

Im Sommer war es endlich möglich – und Irmgard Rösch fuhr zusammen mit mehreren Helfern mit einem Kleinbus nach Rumänien. Dabei war auch Dr. Sigurd Zapf, ein Arzt aus Tauberbischofsheim.

Täglich war die Gruppe unterwegs, um die Hilfsgüter unter Beachtung der Corona-Regeln dorthin zu bringen, wo sie am notwendigsten gebraucht wurden.

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Das Betreten von Kinder- und Altenheimen, Kliniken, Straßenkinder-Projekten und Armenvierteln war streng verboten. Jegliche Übergabe wurde unter freiem Himmel bei nahezu 40 Grad Celsius abgewickelt.

Seit seinem Bestehen hat der Verein nahezu 100 Hilfstransporte organisiert und damit vielen hilfsbedürftigen und armen Menschen geholfen. Dazu gehören Kinder- und Altenheime, Straßenkinderprojekte, ein Kinderdorf, Behinderten-Organisationen, die Caritas mit ihren vielfältigen sozialen Einrichtungen, eine katholische Schwesterngemeinschaft, die sich um die besonders armen Menschen, auch in den zahlreichen Armenvierteln kümmert, das Deutsche Forum mit seinen fast 3000 Mitgliedern, Kliniken und Schulen sowie völlig verarmte Karpatendörfer.

In den Lkw werden neben Kleidung, Bettwäsche und Haushaltsge-genständen auch Lebensmittelpäckchen, Hygieneartikel und Einrichtungen für Kliniken transportiert. „Die mit diesen Hilfsgütern beschenkten Organisationen und Menschen sind unendlich dankbar für diese große Hilfe“, heißt es in einem Schreiben der Verantwortlichen, und weiter: „Das unglaubliche Spendenergebnis von 2020 zeigt die Solidarität und Hilfsbereitschaft der katholischen Frauengruppen und vieler Einzelpersonen, die gespendet haben.“ Auch in diesem Jahr seien Spenden willkommen.

Das Lager für die Hilfsgüter in Villingen sei meist gut gefüllt. Um die Finanzierung der Transporte sicherzustellen und nötige gezielte Zukäufe zu ermöglichen, werden daher ausschließlich Geldspenden erbeten.

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Wer spenden möchte, wendet sich an die Leiterinnen der (kfd-) Frauengemeinschaft in seiner Pfarrgemeinde. Dort kann man das Geld abgeben oder erhält auf Wunsch auch die Kontonummer. Abgabeschluss ist der 10. Dezember.

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