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Konzert

Und dann singen alle: „All for Metal“

Metal-Queen Doro Pesch begeistert tausende Besucher auf der Wertheimer Burg

Von 
Heike Barowski
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Doro Pesch: Sie ist die Queen of Metal und verteidigte am Samstag auf der Wertheimer Burg einmal mehr diesen Titel. © Heike Barowski

Wertheim. Es war das Event auf der Burg, auf das alle Metal-Fans seit zwei Jahren gewartet haben und sie wurden nicht enttäuscht, denn die Queen of Metal hatte richtig Bock auf Wertheim.

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„Es ist so schön hier in Wertheim“, diesen Satz sagt Doro Pesch mindestens fünf Mal völlig überzeugend – und das Publikum beantwortet es mindestens fünf Mal mit lautem Johlen. Zwei Jahre mussten sich die „Metaler“ wegen der Pandemie gedulden. Umso größer ist nun am Samstagabend die Lust auf das Konzert auf der Burg – auf beiden Seiten. Sowohl Doro und Band als auch das Publikum haben echt „Bock“. Von Anfang an hat der Rockstar immer ein breites Lächeln im Gesicht, es herrscht gelöste Stimmung auf der Bühne, die Band gibt Vollgas bei jedem Hit, wie beispielsweise „I rule the ruins“, „Fight for Rock“ und „Raise your fist“. Doro animiert die Fans zum lauten Mitsingen. Und die sind aus Holland, Österreich, Osnabrück, Gelsenkirchen, Hamburg, Braunschweig und Frankfurt angereist, um ihre Queen zu erleben.

Ohne „Pyro“

Erster Höhepunkt der 95-minütigen Show (ohne Pyrotechnik) ist natürlich ihre Hymne „Für immer“, gefolgt von Johnny Dees Drumsolo, der Doro seit 29 Jahren begleitet. Mit Stefan Herkenhoff am Langholz und Bill Hudson, der 2021 Luca Princiotta ersetzte, hat Pesch zwei Neue an ihrer Seite. Beide machen neben Bas Maas und Dee eine richtig gute Figur.

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Harte Riffs, voller Bass, pralle, druckvolle Akkorde und echte Spielfreude lassen die „Metaler“ voll auf ihre Kosten kommen. Dafür übernehmen die Fans textsicher auch mal einen ganzen Part. Bei „Metal Racer“ ist dann endlich „time for headbanging“. Nachgelegt wird mit „Revenge“ und „Breaking the Law“.

Insgesamt gibt es eine Mischung aus guten alten Warlock-Hits und neuem Sound. Schade ist, dass es an diesem Abend keine Gitarrensoli gibt. Dafür steht Doro die ganze Zeit „in front“ und man hat das Gefühl, dass sie jeden Einzelnen in den ersten Reihen ansingt.

Die 1,60 Meter große Doro Pesch ist und bleibt die absolute Queen of Metal – und das, seit sie mit Warlock 1982 durchstartete. Wenn das 40-Jahr-Bühnenjubiläum am 28. Oktober 2023 ansteht, soll es in ihrer Heimat (Düsseldorf) ein großes Fest geben, verspricht sie. Genauso hofft der Megastar darauf, nach 2018 und 2022 noch ein drittes Mal die Burg in Wertheim rocken zu können.

Und dann singen sicher – genau wie am Samstag – am Ende wieder alle gemeinsam: „All for Metal“.

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Wertheim

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