Kommunalwahlen in Höpfingen - Fünf Neulinge im Gemeinderat SPD widersetzt sich dem Trend

Von 
Marcel Sowa
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Höpfingen. Fünf Neue und neun „Altbekannte“ bilden künftig den 14-köpfigen Gemeinderat in Höpfingen. Erfreulich verlief die Kommunalwahl für die Sozialdemokraten: Mit einem Plus von 9,4 Prozent landete die SPD bei insgesamt 43,9 Prozent. Auch die Freien Wähler verzeichneten einen Zuwachs (3,9 Prozent) und erzielten 22,4 Prozent.

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Einen richtigen Absturz erlebte die CDU-Bürgerliste: Das Minus in Höhe von 13,2 Prozent führte zu einem Gesamtergebnis von 33,7 Prozent.

Wahlbeteiligung gestiegen

Bei 2467 Wahlberechtigten lag die Beteiligung bei 63,7 Prozent (1571 Wähler). Im Vergleich zu 2014 ein Plus von 4,1 Prozent. Von den 19 881 Stimmen entfielen 8727 auf die SPD, 6709 auf die CDU-Bürgerliste und 4445 auf die Freien Wähler. Für die Sitzverteilung bedeutet das: Die SPD hat einen Platz mehr (insgesamt sechs), die CDU-Bürgerliste verliert zwei und hat nur noch fünf Kandidaten im Gremium. Die Freien Wähler bleiben bei drei Sitzen.

14 Mitglieder insgesamt

Neu im Gemeinderat sind Daniela Kaiser-Hauk, Dr. Stefanie Baumann (beide CDU), Dominik Mechler, Lukas Frisch (SPD) und Ute König (Freie Wähler).

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Zu den „altbekannten“ Gesichtern gehören Andreas Fürst, Josef König, Martin Sauer (CDU), Birgit Müller, Helmut Häfner, Thomas Greulich, Paul Hauk (SPD), Saskia Dargatz und Herbert Frisch (Freie Wähler). Die meisten Stimmen erhielten Müller (1567) und Fürst (1548), die auch jeweils den ersten Listenplatz belegt hatten.

Nicht mehr dabei sind Roland Stolz, Martin Wild, Michael Volk, Stefan Michel, Markus Löffler, Jürgen Kuhn und Dieter Goldschmitt, die zum Teil seit vielen Jahren im Gemeinderat aktiv waren.

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