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Leserbrief - Beschränkter Zugang zu öffentlichen Einrichtungen

Sehbehinderte und Senioren „kurzerhand ausgeschlossen“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Karlheinz Schneider
Lesedauer: 

Wir mussten leider feststellen, dass aufgrund der Corona bedingten Vorschriften und Einschränkungen der Besuch in Einrichtungen des öffentlichen Lebens und der Freizeit in Baden-Württemberg häufig nur über eine Online-Anmeldung beziehungsweise Online-Buchung möglich ist.

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Viele Anbieter machen es sich einfach. Sie erlauben den Eintritt nur mit Online-Ticket und Registrierung persönlicher Daten.

Nicht alle Menschen haben einen Zugang zum Internet über Computer oder Smartphone beziehungsweise sind in der Lage, diese Technik zu nutzen. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Seheinschränkungen. Zumal Internetseiten und Apps oft nicht barrierefrei sind.

Aber auch Seniorinnen und Senioren sind häufig nicht in der Lage, mit dieser Technik umzugehen. Dies hat zur Folge, dass eine große Personengruppe kurzerhand von der Nutzung öffentlicher Angebote und Einrichtungen ausgeschlossen wird.

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Außerdem befürchten wir, dass aus Rationalisierungs- und Spargründen solche Praktiken dauerhaft bestehen bleiben. Dies darf nicht sein!

Wir fordern entsprechende analoge Alternativen zu den rein digitalen Zugangsmöglichkeiten, so zum Beispiel auch die Möglichkeit einer telefonischen Auskunft und Anmeldung.

Wir sehen besonders auch den Kreisseniorenrat Neckar-Odenwald-Kreis in der Pflicht, etwas gegen diesen „App- und Online-Wahn“ zu tun und auf die verantwortlichen Stellen einzuwirken.

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