AWN und KWin

Sammeltouren dauern länger

Winterwetter ist verantwortlich

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Neckar-Odenwald-Kreis. Ein Wintereinbruch hat die Orte im Neckar-Odenwald auf eher untypische Weise getroffen. Aktuell sind vor allem im nordöstlichen Bereich bis zu 15 Zentimeter Neuschnee gefallen.

Weitere Schneefälle sind gemeldet und daher ist bald im gesamten Landkreis mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen. Die Straßen- und Räumungsverhältnisse sind sehr uneinheitlich und können auch in den geschlossenen Ortschaften innerhalb weniger Meter extrem wechseln. Dem sind die Sammelfahrzeuge von AWN und KWiN selbst bei Ausrüstung mit Schneeketten nicht in jedem Fall gewachsen.

Grundsätzlich gilt: Sicherheit geht vor, und zwar für Fußgänger, Radfahrer, Autos genauso wie den ruhenden Verkehr oder Zäune und Mauern an den Straßenrändern. Zu guter Letzt sind die Fahrer auch für die Sicherheit der schweren, teuren Sammelfahrzeuge und des Ladepersonals verantwortlich.

Fahrzeuge fahren langsamer

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Da die Sammelfahrzeuge grundsätzlich langsamer fahren müssen, dauern die Sammeltouren sehr viel länger. Das Hervorziehen von einigen hundert vollen, schweren Tonnen pro Tag geht bei teilweise mehreren Zentimeter hohem Schnee für die Lader an die Belastungsgrenze. Nicht alle Tonnen können daher an der üblichen Stelle geleert werden. Wer sichergehen möchte, dass Restmülltonne und Co. geleert beziehungsweise abgeholt werden, sollte die Abfälle an eine Stelle bringen, die auf jeden Fall für die Sammelfahrzeuge zu erreichen ist.

Um ein Festfrieren von Abfällen in den Tonnen zu vermeiden, sollten diese möglichst trocken eingefüllt werden: Den Restmüll verpackt in Kunststoffbeutel, die Bioabfälle in mehrere Lagen Zeitungspapier und Papiertüten verschlossen.