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Covid-19 - Sieben-Tage-Inzidenz erstmals über 500

Neckar-Odenwald-Kreis: 168 Personen neu mit Corona infiziert

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Das Infektionsgeschehen in der Region Odenwald-Tauber ist weiter dynamisch. © peterschreiber.media/iStock

Neckar-Odenwald-Kreis. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Neckar-Odenwald-Kreis ist am Mittwoch nach Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) Baden-Württemberg um 167 auf 10 339 gestiegen. Parallel dazu hat die Sieben-Tage-Inzidenz mit einem Wert von 504,9 einen neuen Höchstwert erreicht.

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Mitarbeiter des Landratsamts Neckar-Odenwald stehen für Fragen rund um das Corona-Virus unter Telefon 06261/843333 oder 06281/52123333 wochentags von 8 bis 16 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen von 11 bis 15 Uhr zur Verfügung. Bild: dpa

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    111 Buchener Bürger haben am Montagabend von ihrem Versammlungsrecht Gebrauch gemacht, um in der aktuell angespannten Phase der Corona-Pandemie ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Bei einer von der Stadt Buchen und vom Landratsamt genehmigten Kundgebung am Narrenbrunnen waren sie sich einig, dass die bisher leise Mehrheit lauter werden und ein Signal für die Demokratie senden müsse. „Einfach dagegen zu sein, ist deutlich zu kurz gesprungen“, sagte Mitorganisator Dr. Harald Genzwürker in Richtung der Gegner aller Corona-Maßnahmen, die zeitgleich durch die Buchener Innenstadt liefen. Mit dem Pandemie-bedingt notwendigen Abstand sei es vielmehr wichtig, zusammenzustehen. Genzwürker zitierte aus einem Aufsatz des Physikers und Wissenschaftspublizisten Florian Aigner mit dem Titel „Toleranz, aber richtig“. Denn, so das Fazit Aigners: „Wir sollten weniger schimpfen und mehr diskutieren. Aber die bloße Forderung nach Toleranz und Gleichberechtigung aller Meinungen löst noch kein Problem.“ {element} Mit den Themen Rechtsstaat, Demokratie und Wahrheit hatte sich zuvor Martin Hahn beschäftigt. Demokratie könne nicht bedeuten, dass man sich nur so lange an demokratische Entscheidungen hält, wie diese den eigenen Wünschen entsprechen. „Hier scheint mir bei einem Teil der Bevölkerung einiges in Schieflage geraten zu sein“, sagte Hahn. Die Bedeutung der Impfungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie hob Otto Hemberger hervor. „Es wird nicht ohne Impfpflicht klappen“, betonte er und rief die Teilnehmer dazu auf, Überzeugungsarbeit zu leisten und die Menschen zu informieren. „Das ist die einzige Chance, die wir haben.“ Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, freute sich über das Bekenntnis der Teilnehmer für die Gesamtgesellschaft. An die Impfgegner gerichtet, bezeichnete es als „verantwortungslos, wenn man etwas nicht tut“. Damit stelle man sich ein Stück weit außerhalb der Gesellschaft. Möglichst bald wieder normale Zustände zu erreichen, sei das Ziel aller. „Dafür kann man etwas tun“, sagte Hauk. „Man kann sich impfen lassen.“ {furtherread} Zur Impfung und Einhaltung der Corona-Regeln rief auch Clara Linke auf. Nur dadurch könne man vor allem Kindern und Jugendlichen wieder eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. „Leugnen macht mich wütend“, sagte sie. „Impfen statt schimpfen“, müsse stattdessen die Devise lauten. Zur Absicherung der Kundgebung am Narrenbrunnen und des „Spaziergangs“ der Impfgegner war die Polizei mit mehreren Streifenwagen im Einsatz.

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