Kinderbetreuung im Neckar-Odenwald-Kreis - Frühkindliche Bildung gewinnt weiter an Bedeutung Nachfrage bei allen Altersgruppen steigt

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Die Nachfrage nach Betreuungsangeboten für Kinder im Alter von einem bis 14 Jahren steigt im Neckar-Odenwald-Kreis weiter an. © Zeitungsdienst Südwest

Neckar-Odenwald-Kreis. Die Nachfrage nach Kinderbetreuung steigt: Im Alter von einem Jahr in die Krippe oder zur Tagesmutter, mit drei Jahren in die Kita und nach der Schule in den Schülerhort. Mehr als 3,7 Millionen (Vorjahr 3,6 Millionen) Kinder im Alter zwischen einem und 14 Jahren wurden bundesweit zum Stichtag 1. März 2018 (derzeit verfügbarer aktuellster Wert) in Tageseinrichtungen und durch Tageseltern betreut und gefördert, darunter 5017 im Neckar-Odenwald-Kreis.

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Plätze für die Jüngsten sind begehrt: Im Neckar-Odenwald-Kreis besuchten zum Stichtag 884 Kleinkinder unter drei Jahren einen Kindergarten oder eine Kita, weitere 94 waren (eventuell auch zusätzlich) bei einer Tagesmutter. Unter dem Strich gab es 978 betreute Kleinkinder. Das sind 111 mehr als im Vorjahr.

Tagesmutter oder Kita?

Tagesmutter oder Kita? Da favorisieren Eltern landauf, landab den Kita-Platz. Im Neckar-Odenwald-Kreis registrierten die Statistiker über alle Altersgruppen hinweg insgesamt 4855 betreute Kinder in Tageseinrichtungen und 211 (teilweise ergänzend) durch Tageseltern betreuten Jungen und Mädchen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Kita-Kinderzahl um 143, die der Tagesmütter-Kinder stieg um 44.

Der Trend zu mehr Kindern in staatlich-kommunaler Obhut im Bund ist klar, wird gefördert und dass eine wichtige Wählergruppe zu erreichen ist, ist keine Frage: Eltern nutzen verstärkt Kitas und Tagesmütter, deutschlandweit werden immer mehr Kinder im Alter von einem bis 14 Jahren fremdbetreut, vor allem immer mehr Kleinkinder, zeigt die Statistik.

Zuwachs von 4,6 Prozent

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Zuletzt kletterte die Zahl der betreuten unter Dreijährigen bundesweit von 762 362 auf 789 559 und die Gesamtzahl aller betreuten Kinder bis 14 Jahre um etwas über 86 000 auf über 3,7 Millionen Kinder. Davon 93 412 in Baden-Württemberg (Vorjahr: 89 320), was einem Plus von 4,6 Prozent entspricht.

Im Neckar-Odenwald-Kreis waren in der Summe zuletzt 5017 Jungen und Mädchen im Alter von ein bis 14 Jahren tagsüber in einer Kita, einer Krippe, einem Hort oder bei einer Tagesmutter untergebracht (ohne Doppelzählungen), davon hatten 31 Prozent ausländische Wurzeln. Im Vorjahr registrierte die Statistik hier noch insgesamt 4827 betreute Kinder (darunter 30,6 Prozent mit ausländischen Wurzeln), davor waren es 4727 und im Jahr 2015 hatte die Zahl bei 4699 betreuten Kindern gelegen.

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Die Drei- bis Sechsjährigen, also die Kinder im klassischen Kindergartenalter, bilden bundesweit mit mehr als 2,1 Millionen Kindern die stärkste Gruppe der „Fremdbetreuten“. Im Neckar-Odenwald-Kreis besuchten aus dieser Altersgruppe 3381 Jungen und Mädchen Kindergärten beziehungsweise Kitas, weitere 44 waren (eventuell auch zusätzlich) bei Tageseltern untergebracht. Bei den Kindern von sechs bis 14 Jahren sind 590 in Einrichtungen in Betreuung und 73 in Tagespflege (Vorjahr: 611/55).

Eltern wünschen sich Flexibilität

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Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen und längeren Betreuungszeiten steigt, weil frühkindliche Bildung zunehmend positiv gesehen wird, Mütter frühzeitig in ihren Beruf zurückwollen und dort wiederum zeitlich flexibel sein müssen. Wie lange Mutter, Vater, Kind werktäglich getrennt sind, wird nicht erhoben.

Aber man kann die Zahl der Kinder als Maßstab nehmen, bei denen Mittagsverpflegung zur Betreuung gehört. Die liegt im Neckar-Odenwald-Kreis bei 980 Kindern oder 19,53 Prozent alle betreuten Kinder. Gemeinsames Mittagessen mit den Eltern ist bei den Kindern, die in staatlich gemanagte Betreuung gegeben werden, also eher die Ausnahme als die Regel. zds