Corona - Nur sechs Neuinfektionen im Kreis, aber: Mutation nachgewiesen

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Neckar-Odenwald-Kreis. Im Neckar-Odenwald-Kreis ist am zurückliegenden Wochenende erstmals die sogenannte britische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Der Typ „B.1.1.7“ ist eine Mutation des herkömmlichen Virus und wurde im Rahmen der routinemäßigen Untersuchung eines bereits erfolgten PCR-Tests festgestellt.

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Die betroffene Person war bereits bei der Durchführung des PCR-Tests in Quarantäne. Die Quarantänezeit der Kontaktpersonen wurde vom Gesundheitsamt auf 14 Tage erhöht.

Nach dem entsprechenden Beschluss der Landesregierung werden ab sofort auch im Neckar-Odenwald-Kreis die Proben aller positiven Corona-Tests auf Mutanten untersucht. Es ist deshalb möglich, dass zeitnah weitere Fälle gefunden werden.

Die Ortspolizeibehörden überwachen die Einhaltung der Quarantäne betroffener Personen dann jeweils engmaschig.

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Das Gesundheitsamt ruft zudem die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, den Schutz mittels medizinischer Masken bei notwendigen persönlichen Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privaten konsequent fortzusetzen.

Inzidenz weiter gesunken

Über das Wochenende wurden dem Landkreis sechs weitere Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank damit weiter und liegt nun bei 92,6. Glücklicherweise gab es keine neuen Todesfälle in Zusammenhang mit „Sars-CoV 19“, und auch sind keine weiteren Gemeinschaftseinrichtungen betroffen.

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Insgesamt 27 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden im Main-Tauber-Kreis am Wochen-ende bestätigt, davon 20 am Samstag und sieben am Sonntag. Das Gesundheitsamt hat am Samstag aber auch zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 71,8. Eine Woche zuvor lag er noch bei 144,3.

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Für Fragen der Bürger zu den Corona-Fällen und zur Pandemie stehen im Landratsamt Mitarbeiter werktags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 15 Uhr unter den Telefonnummern 06261/843333 sowie 06281/5212-3333 zur Verfügung. lra/mf/Bild: dpa