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Woche der Wiederbelebung

Kenntnisse auffrischen

Vom 19. bis 25. September

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Neckar-Odenwald-Kreis. Die bundesweite Woche der Wiederbelebung hat zum Ziel, Kenntnisse zur Wiederbelebung zu vermitteln und die Hemmschwelle zum Helfen zu senken. „Es sollen möglichst viele Menschen dazu befähigt werden, im Ernstfall Erste Hilfe beim Herz-Kreislaufstillstand zu leisten“, erklärt Landrat Dr. Achim Brötel. In der Woche vom 19. bis zum 25. September können sich Interessierte informieren und das Reanimieren aktiv trainieren.

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Auch im Landkreis hat sich die Kampagne etabliert. Langjährige Engagierte wie die DRK-Kreis- und Ortsverbände, die Neckar-Odenwald-Kliniken, das Burghardt-Gymnasium Buchen, die Martin-von-Adelsheim-Schule sowie einige Städte und Gemeinden machen mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen auf die Bedeutung des Reanimierens aufmerksam. Alle Veranstaltungen sind abrufbar unter www.gesundheit-nok.de/aktuelles.

Vor allem im ländlichen Raum können die Reanimationskenntnisse von Laien entscheidend sein. Oftmals ereignet sich ein Herz-Kreislaufstillstand Zuhause, bei der Arbeit oder beim Sport. Wer dann in der Lage ist, nicht nur unter 112 den Notruf abzusetzen, sondern auch schnell und kompetent Hilfe zu leisten, erhöht die Überlebenschancen des Betroffenen maßgeblich. Durch die Reanimationsmaßnahmen der Ersthelfer kann wertvolle Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrückt werden.

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Der Leitende Notarzt und Verantwortliche der Notarztstandorte der Neckar-Odenwald-Kliniken Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker ermutigt die Ersthelfer: „Etwas falsch machen kann in einer solchen Situation an sich nur, wer nichts tut. Zudem gibt es mittlerweile in den meisten öffentlichen Gebäuden Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED). Diese sogenannten Laien-Defibrillatoren sind durch Sprachsteuerung einfach in der Bedienung und erhöhen zusätzlich die Überlebenschancen.“

Zum Thema „Plötzlicher Herztod - (k)ein Thema für Sportler?“ bietet Dr. Genzwürker in Kooperation mit dem Badischen Sportbund am 19. und 21. September zwei Vorträge an. Teilnehmen dürfen alle Interessierte, denn an den Abenden wird nicht nur über das Risiko bei Sportlern aufgeklärt, sondern auch das notwendige Basiswissen für den Ernstfall vermittelt.

„Wer sich nicht davor scheut, das „Prüfen“ der Atmung, das „Rufen“ der Notrufnummer 112 und das „Drücken“ des Brustkorbs mit einer Frequenz von mindestens einhundert pro Minute zu beherzigen, kann zum Lebensretter werden“, erklärt Genzwürker. Mehrere Aktivitäten steuern auch die Kreisverbände Buchen und Mosbach des Deutschen Roten Kreuzes sowie deren örtlichen Gliederungen bei. In diesem Jahr werden rund 15 Informationsveranstaltungen wieder ausschließlich in Präsenz angeboten. Beide Kreisverbände weisen darauf hin, dass gerade in einem Flächenlandkreis der Ersthelfer ein wichtiges Glied in der Rettungskette darstellt.

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